Bischofswerdaer FV II vs. SpG SV Reichenbach/Seer Wölfe F.C./Holtendorfer SV 3:2 (2:0)
Nach dem Pokalaus in der Vorwoche ging es nun zum langersehnten Ligaauftakt auf den Laola-Bolzplatz nach Bischofswerda. Dort wartete die Reserve des Bischofswerdaer FV 08. Die konnten aus den Vollen schöpfen, denn die erste Vertretung hatte kein Spiel. Das würde vermutlich jede Mannschaft in ähnlicher Position so praktizieren. So übernahm Bischofswerda das Heft des Handelns mit dem Anpfiff in die Hand und hat nach wenigen Minuten schon die erste Chance. Aber Koser kann den Winkel gegen die anlaufende Flügelspielerin geschickt verkürzen, sodass diese den Ball, nachdem sie an Koser vorbei ist, am Tor vorbeischiebt. Aber Bischofswerda blieb weiter am Drücker und konnte nach zehn gespielten Minuten in Führung gehen. Reichenbach kam nicht so recht auf Temperatur konnte aber den Gegner größtenteils vom Tor fernhalten. Aber so richtige Entlastung gab es nicht. Lediglich zwei Schüsse von Seidel und Voigt waren auf der Habenseite. Auf der Gegenseite bekommen die Gastgeberinnen die Hintermannschaft dann ausgehebelt und erhöhen gar auf 2:0. Kurze Zeit später der nächste Dämpfer Otto knickt ohne Gegnerkontakt unglücklich um und bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegen. Leider ging es für sie nicht weiter. Hoffentlich wird sie der Mannschaft nicht allzu lang fehlen. Kurz vor dem Pausentee hat Bräuer noch einen Riesen auf dem Stiefel. Doch ihr Abschluss geht über das Tor.
In der zweiten Halbzeit agierte Reichenbach nun mutiger und versuchte sich nach vorn zu spielen. Was anfangs noch schwerfällig fiel, wurde mit fortlaufender Spielzeit immer besser. Leider konnte Bischofswerda nochmal mit einem Fernschuss nachlegen. Aber die Reichenbacherinnen blieben weiterhin dran und wurden besser. Pohl und Voigt versuchen es beide aus der Distanz scheitern aber. Dann gab es erneut eine Verletzungsunterbrechung. Dieses Mal liegt Koser auf dem Platz und muss ausgewechselt werden. Ebenso ohne Gegnerdruck verhakt sie sich im Rasen und überdreht sich das Knie. Auch bei ihr ist die Zukunft nun ungewiss. Mehr als 80 Minuten sind von der Uhr als Reichenbach den Ball über Seidel, Bräuer und Voigt locker durch die eigenen Reihen laufen lässt. Am Ende ist es Voigt, die die startende Mikonya mustergültig bedient. Mikonya bleibt vor dem Tor eiskalt und beschert den Anschlusstreffer. Kurz darauf bricht Mikonya aus und kann und wird unter Trikotziehen im Sechzehner am gezielten Abschluss gehindert. Doch Reichenbach gab sich nicht auf Mikonya kann dieses Mal Voigt bedienen, die an der Sechzehnerkante ein wenig Platz hat und gezielt abziehen kann. Der Ball schlägt im rechten unteren Tor ein. Kurz darauf bekommt Mikonya einen Ball zugespielt und versucht umgehend auf Bräuer weiterzuleiten, die bereits auf Tempo war. Der Ball ist jedoch zu steil. Kurz darauf ist Schluss. Reichenbach verliert den Auftakt und kann sich, für eine starke Schlussphase leider nicht belohnen. Dennoch gilt es nun aus der Partie die Lehren zu ziehen und es im kommenden Spiel besser zu machen. Dann gastiert am Sonntag um 13 Uhr die Mannschaft des FSV Lokomotive Dresden auf der Anlage in See.
SVR: Marie Koser (64. Stefanie Jeschke) – Lisa Richter, Elina Pohl, Lilly Otto (41. Julia Kassner), Laura Pfriem – Lene Seidel, Emma Bräuer (C) – Lena Haase, Anna Voigt, Kathleen Petzold – Lena Mikonya
Tore: 1:0 Elora-Dana Anders (10.); 2:0 Laura Kühn (36.); 3:0 Sarah Wilsch (56.); 3:1 Lena Mikonya (83.); 3:2 Anna Voigt (90.)