
SpG SV Reichenbach/Seer Wölfe F.C./Holtendorfer SV vs. FSV Lokomotive Dresden 3:0 (2:0)
Nach dem unglücklichen Start in der Vorwoche bei der Reserve von Bischofswerda wartete mit dem FSV Lokomotive Dresden der nächste schwere Brocken auf die Mannschaft von Badermann und Kubitz. Etwa 100 Zuschauer fanden den Weg nach See und sahen hellwache Gastgeberinnen, die bereits nach wenigen Minuten in Führung gehen können. Mikonya entwischt ihrer Gegenspielerin und geht mit Vollspeed Richtung Tor. Ihr Lupfer über die Keeperin geht aber knapp am Tor vorbei. In der Folge war es immer wieder die agile Mikonya, die einfach nicht zu bremsen war. Erneut ist sie nicht einzufangen und setzt aber den Schuss aus spitzem Winkel an den Pfosten. Kurz darauf ist sie es erneut, die an der Keeperin scheitert. Auch Bräuer muss sich wenige Minuten später nach einer Glanztat als zweite Siegerin sehen. Wieder sind nur wenige Minuten von der Uhr als Petzold über die rechte Seite durchgehen kann. Sie wird aber beim Abschluss noch entscheidend abgedrängt und verzieht somit. Nach einer knappen halben Stunde kann Bräuer dann über die rechte Bahn durchgehen. Sie legt dann blitzgescheit auf die freistehende Buhl im Zentrum, die den Ball per Direktabnahme humorlos in die Maschen jagt. Danach hat Bräuer die Möglichkeit auf das 2:0 scheitert aber wieder an der Lok-Schlussfrau. In der Defensive stand Reichenbach bombensicher und ließ so gut wie nichts zu. Kurz vor der Pause ist es eine Ecke von Voigt, welche Buhl verwerten kann.
Die zweite Hälfte gestaltete sich fortan nicht mehr so sicher. Die Lok kam immer besser in die Partie und hatte gute 20 Minuten, wo der Anschlusstreffer hätte fallen können. Reichenbach hatte aber in Matusewicz stets einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten. Zudem fing sich Reichenbach wieder und konnte sich nun auch wieder Chancen erspielen. So ist es Scholz dem nach Zuspiel von Voigt nur ein Schritt fehlt, um auf das leere Tor zu gehen. Dann ist es Bräuer, die erneut nach Steckpass von Voigt durch ist, aber am langen Pfosten verzieht. Kurz darauf macht sie es dann besser. Zwar kann die Keeperin den ersten Schuss noch parieren, aber im Nachsetzen ist Bräuer gedankenschnell und bugsiert die Kugel über die Linie. Dann passierte nicht mehr viel und Reichenbach freut sich über verdiente drei Punkte. Am kommenden Sonntag folgt die Auswärtspartie beim TSV 1861 Spitzkunnersdorf. Anstoß ist um 14 Uhr. Wir hoffen auf eure Unterstützung.
SVR: Karolina Matusewicz – Laura Pfriem, Lisa Richter, Elina Pohl, Julia Kaßner (63. Lena Haase) – Lene Seidel (78. Stefanie Jeschke), Anna Voigt – Lena Mikonya, Emma Bräuer (C), Kathleen Pätzold (63. Jannik Scholz) – Victoria Buhl (46. Alena Morche)
Tore: 1:0; 2:0 Victoria Buhl (27.; 44.); 3:0 Emma Bräuer (80.)