
TSV 1861 Spitzkunnersdorf vs. SpG SV Reichenbach/Seer Wölfe F.C./Holtendorfer SV 5:2 (2:1)
Etliche Ausfälle sollten dafür sorgen, dass sich die Aufstellung von allein zusammenpuzzelte. Nur elf Spielerinnen waren spielfähig und mussten sich nun gegen ein stabiles Spitzkunnersdorf beweisen. Das ging auch gut los. Reichenbach hatte die Spielkontrolle und setzte einen blitzsauberen Angriff im Tor unter. An der Mittellinie wird der Ball erobert Voigt marschiert und steckt den Ball perfekt dosiert auf Mikonya durch, die den Ball überlegt an der Keeperin vorbei ins Tor schiebt. Eigentlich alles in Reihe, aber Spitz drückte nun und konnte nach mehreren Ecken hintereinander eine einnischeln. Reichenbach war beeindruckt und musste nach einem Defensivfehler den Rückstand hinnehmen. Fortan war das Spiel ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Auf Seiten der Reichenbacherinnen hat Buhl die beste Chance. Ihren Heber kann die Keeperin mit Müh und Not noch über den Querbalken lenken. Danach ging es in die Pause.
In der zweiten Hälfte bestimmte Reichenbach das Spiel. Spitzkunnersdorf lauerte auf Konter. Es sind etwa zehn Minuten von der Uhr als Jeschke stabil bleibt und ihre Gegenspielerin abschütteln kann. Ihren Abschluss pariert die Torhüterin mit einer Glanztat. Auf der Gegenseiteist es erneut eine Unachtsamkeit im Defensivverbund, die Spitz eiskalt bestraft. Auf der Gegenseite ist erneut der Torschrei auf den Lippen, aber Seidel trifft mit ihrem Schuss nur die Latte. Dann konnte Spitzkunnersdorf durch einen Freistoß und einem Konter das Ergebnis in die Höhe treiben. Aber Reichenbach hatte das Glück an diesem Tag nicht gepachtet. Jeschke kann sich auf rechts behaupten und versucht es aus etwas spitzem Winkel. Der Ball prallt jedoch erneut ans Aluminium. Kurz vor Ende der Partie stört Mikonya im gegnerischen Sechzehner und kann den Ball erkämpfen. Der Abschluss ist dann nur noch Formsache. Somit steht ein vom Ergebnis her deutliches Ergebnis zu Buche, was aber den Spielverlauf nicht widerspiegelt. Spitzkunnersdorf machte aus wenigen Chancen viel und Reichenbach machte aus seinen Chancen einfach zu wenig. So ist aber nun manchmal Fußball. Nun gilt es diese Partie abzuhaken und sich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. Am Sonntag erwartet das Team den Heidenauer SV. Anstoß ist um 11 Uhr an der Paulsdorfer Straße.
SVR: Karolina Matusewicz – Laura Pfriem, Elina Pohl (C), Lisa Richter, Julia Kassner – Lene Seidel, Lena Mikonya – Kathleen Petzold, Anna Voigt, Stefanie Jeschke – Victoria Buhl
Tore: 0:1; 5:2 Lena Mikonya (7.; 81.); 1:1; 4:1 Jennifer Petroll (11.; 72.); 2:1 Fiona Kuziemski; 3:1 Joyce Lippmann (62.); 5:1 Sarah Enders (74.)