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Category Archives: Fußball-Frauen

Fußball-Frauen – Reichenbacher Frauen überzeugen in Dresden

Fußball-Frauen - Post SV Dresden vs. SpG Reichenbach/Königshain/Holtendorf 0:4 (0:1), Foto: SV Reichenbach
Post SV Dresden vs. SpG Reichenbach/Königshain/Holtendorf 0:4 (0:1)

Pünktlich zum Startschuss der Freiluftsaison in 2025 ereilte die Mädels des SVR die Krankheitswelle, sodass man ziemlich gebeutelt die Reise nach Dresden auf sich nahm. Zum Freitagabend hatte man gar nur zehn Spielerinnen zur Verfügung. Neuzugang Carolin Marschke, eigentlich mitten im Prüfungsstress kam noch hinzu um vollzählig zu sein. Somit waren sämtliche Ideen den Bus zu parken oder Beton anzurühren überworfen. Weiß ja eh niemand was mit anzufangen. In den ersten zehn Minuten spielte die Mannschaft von Badermann und Kubitz noch zurückhaltend und begann daraufhin auch offensiv Nadelstiche zu setzen. So steckt Badermann sauber auf Bräuer durch, die aber ein einer starken Fußabwehr der Keeperin scheitert. Wenige Minuten später kann sich Bräuer durchtanken und unter Bedrängnis zentral vor dem Tor zum Abschluss kommen. Sie trifft aber nur Aluminium. Marschke ist aber gedankenschnell und versenkt die Kugel per volley in den Maschen. Sowas nennt man einen Einstand nach Maß! Wenige Minuten bringt ein Schnitzer in der Hintermannschaft eine große Chance für die Fußballerinnen der Post. Doch Koser vereitelt die Chance bravourös. Auf der Gegenseite fehlen Bräuer nach Pass von Otto nur Zentimeter um an der Keeperin vorbeizugehen. Infolge dessen gab es noch kleinere Chancen. Danach ging es in die Pause.
Aus dieser kam Reichenbach auch wieder gut und drückte die Post in die eigene Hälfte. So sind nur sechs Zeigerumdrehungen vergangen als Bräuer im perfekten Moment den Schnittstellenpass auf Badermann spielt. Diese bleibt vor dem Tor eiskalt und schiebt in der linken Ecke ein. Kurz darauf kann Post zum Ausgleich kommen, aber Koser kommt aus dem Kasten und fängt den Steckpass im letzten Moment ab. Nur sieben Minuten später kommt Badermann auf der linken Außenbahn bis auf die Grundlinie und bedient die im Zentrum stehende Bräuer. Sie drückt den Ball dann nur noch über die Linie. Zehn Minuten später macht Badermann den Deckel drauf. Nach Ecke von Buhl kann sie den Ball aus halblinker Position über die Linie drücken. Fortan verwaltete der SVR die Führung und ließ defensiv so gut wie nichts zu. Marschke hat gar noch die Chance auf das fünfte Tor. Sie verfehlt aber knapp. Am Ende gewinnt die Spielgemeinschaft verdient in Dresden und erwartet am kommenden Sonntag erneut den Post SV Dresden. Dieses Mal aber auf der heimischen Anlage. Dort beginnt das Spiel wieder bei null. Ein nur weniger guter Auftritt als im Hinspiel könnte schon zu wenig sein, denn der Gegner erwischte auch einfach einen schlechten Tag.

SVR: Marie Koser – Laura Pfriem, Sandra Badermann, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Lilly Otto – Victoria Buhl, Emma Bräuer, Lena Haase – Carolin Marschke

Tore: 0:1 Carolin Marschke (14.); 0:2, 0:4 Sandra Badermann (51.; 67.); 0:3 Emma Bräuer (58.)

Fotos: SV Reichenbach

Fußball-Frauen – Nichts zu holen beim Tabellenführer

 
Fußball-Frauen - SpVgg. Dresden-Löbtau vs SpG SV ReichenbachSV KönigshainHoltendorfer SV (30)SpVgg. Dresden-Löbtau vs. SpG Reichenbach/Königshain/Holtendorf 3:0 (0:0)
Zum letzten Spiel der Hinrunde reiste das Team von Badermann und Kubitz an die Kunstrasenanlage Malterstraße nach Dresden. Dort wartete der aktuelle Tabellenführer der Landesklasse Ost auf die Reichenbacher Frauen, die ersatzgeschwächt in die Partie gingen. Löbtau hatte mehr vom Spiel tat sich aber am Anfang noch schwer klar Torchancen zu kreieren, da die Reichenbacherinnen defensiv sehr gut standen. Nach einer halben Stunde hat der SVR dann Glück, dass die Heimmannschaft nach einer Ecke nicht zu Führung kommt. Besonders nach Standards strotzte die Heimelf vor Gefahr. Auf der Gegenseite hat Morche nach einer schönen Einzelaktion die einzige Chance. Somit ging es mit einem Teilerfolg in die Katakomben.
Zur zweiten Hälfte sollte die Null gehalten werden, aber mit fortlaufender Spieldauer schwanden die Kräfte um Löbbe vom Tor fernzuhalten. Bräuer hätte mit ein wenig Glück die äußerst schmeichelhafte Führung besorgen können. Aber das war für lange Zeit die einzige Chance der zweiten Hälfte auf Seiten des SVR. So verwertet Löbtau einen korrekt gegebenen Foulelfmeter zur umjubelten Führung. Die Reichenbacher Mädels kämpften und konnten immer wieder die Entscheidung verhindern. Aber nach vorn fehlte es an Konzentration, Spielwitz und Ideen. So macht Löbbe mit dem 2:0 alles klar. In der Nachspielzeit fällt sogar noch das 3:0. Kurz danach hat Morche die beste Chance. Sie verzeiht aber und der SVR bleibt in diesem Spiel ohne Torerfolg. Defensiv hat die komplette Mannschaft gut gearbeitet. Nun müssen die Stellschrauben in der Offensive justiert werden um im nächsten Spiel am 01. Dezember um 13 Uhr beim Serkowitzer FSV besser abzuschneiden.
SVR: Karolina Matusewicz – Lisa Richter (86. Jessica Hanke), Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Lilly Otto – Lena Mikonya, Emma Bräuer, Alena Morche – Victoria Buhl (46. Aurelia Vietze)
Tore: 1:0 Jenny Uhlig (56./Foulelfmeter); 2:0 Friederike Kebede (75.); 3:0 Magdalena Holzer (90.+1.)

Fußball-Frauen – Reichenbach triumphiert im Lokalderby

Fußball-Frauen - NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 vs SpG SV Reichenbach/SV Königshain/Holtendorfer SV (1:3)
NFV Gelb-Weiss Görlitz 09 vs. SpG Reichenbach/Königshain/Holtendorf 1:3 (1:1)

Seit dieser Saison führt uns die Reise zum Nachbarn nicht mehr nach Ludwigsdorf sondern nach Görlitz zum NFV 09. Im Prinzip die gleiche Mannschaft mit einigen Verstärkungen nur unter anderer Flagge. Die Gastgeberinnen stehen aktuell an der Spitze der Tabelle und konnten nach nur einer Niederlage stets hohe Siege einfahren. Dementsprechend wusste die Mannschaft, worauf sie sich einlassen musste. Die taktische Marschroute trug in der ersten Hälfte keine Früchte. Der NFV drückte die Mädels der SpG tief in die eigene Hälfte und kam später auch zu Chancen. Eine davon nutzte Winkler zur Führung. Matusewicz kann einen Schuss von Rücker noch bravourös parieren. Aber in der Folge gelangt der Ball aus dem Gewühl genau vor der Görlitzer Angreiferin, die eiskalt abstaubt. Der NFV drückte weiter und hätte die Führung in die Höhe schrauben müssen. Aber die Abschlüsse verfehlten ihr Ziel oder Matusewicz stand im Weg. Auf der Gegenseite gab es ausschließlich ein verhaltenes Schüsschen von Badermann. Reichenbach kam nicht zu seinem Spiel und konnte auch das der Görlitzerinnen nicht unterbinden. Einzig Richter und Otto liefen auf Betriebstemperatur. Eben jene Otto schlägt nach knappen 40 gespielten Minuten einen Freistoß Richtung Badermann. Die Reichenbacherin kann mit einer artistischen Einlage den Ball zu Buhl bugsieren, welche umgehend den Abschluss sucht und auch vollendet. Mit dem schmeichelhaften Remis ging es in die Halbzeit.
Die Coaches stelltet taktisch um und das sollte fruchten. Nur wenige Minuten laufen im zweiten Durchgang als Otto Badermann in Szene setzt, die aus etwa 18 Metern abzieht. Die Keeperin kann das Geschoss noch so eben an das Lattenkreuz lenken. Der NFV hatte weiterhin mehr Ballbesitz und kam auch zu Abschlüssen, aber die wurden mit der Dauer immer seltener. Dann ist Bräuer nach einem Zuspiel von Badermann durch und wird gelegt. Hier gab es nur Freistoß statt Strafstoß, der aber nichts einbrachte. Später sollte jene Combo aber erfolgreich sein. Mit einem einfachen Doppelpass steht Bräuer allein vor der Torhüterin und versenkt die Kugel in den Maschen. Nach 80 gespielten Minuten bringt Otto eine Ecke auf den ersten Pfosten die Keeperin kommt heraus und will zupacken. Doch ihr flutscht der Ball durch die Handschuhe genau aufs eigene Tor zu, wo eine Görlitzerin mit der Hand das Tor verhindert. Der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde und zeigte folgerichtig auf den Punkt. Doch damit nicht genug. Er musste zudem noch die Rote Karte zeigen. So steht es zumindest im Regelbuch. Den fälligen Elfmeter setzt Badermann drüber. Aber keine Minute später kann sich Otto behaupten und den Ball an der Keeperin vorbeispitzeln. Doch eine Verteidigerin wirft sich im letzten Moment in den Schuss und verhindert somit die Vorentscheidung. Diese folgt dann ein paar Minuten später als Badermann frei durch ist. Sie umkurvt mit Speed die Keeperin und schiebt zum umjubelten Auswärtssieg im leeren Tor ein. Somit entführen die Mädels aus Reichenbach Königshain und Holtendorf drei zugegeben glückliche Punkte aus der Neißestadt. Die Mädels zeigten eine Reaktion zu ersten Hälfte und hatten in Halbzeit zwei den nötigen Biss und den Willen die drei Punkte nicht mehr loszulassen. Nun folgt aber das Highlight der Saison. Am Sonntag empfängt die SpG Reichenbach die BSG Chemie Leipzig zum Sachsenpokalviertelfinale an der Paulsdorfer Straße. Achtung, Anstoß ist um bereits um 13 Uhr.

SVR: Karolina Matusewicz – Lisa Richter, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Sandra Badermann – Lilly Otto, Emma Bräuer, Alena Morche – Victoria Buhl (46. Aurelia Vietze)

Tore: 1:0 Joyce Winkler (19.); 1:1 Victoria Buhl (37.); 1:2 Emma Bräuer (75.); 1:3 Sandra Badermann (90.+2.)

Fußball-Frauen – Reichenbacher Frauen zeigen Reaktion

Fußball-Frauen - SpG SV Reichenbach/SV Königshain/Holtendorfer SV vs FSV Lokomotive Dresden (4:0) am 27. Oktober 2024, Fotos: Gerd Fechner

SpG Reichenbach/Königshain/Holtendorf vs. FSV Lok Dresden 4:0 (1:0)

Nach dem ernüchternden Auftritt bei der zweiten Vertretung des SV Johannstadt wollte das Team von Badermann und Kubitz zeigen, dass es besser geht. Dafür hatte die Mannschaft aber keine leichte Aufgabe vor der Brust. Der FSV Lok Dresden ist nach einer schwächeren Vorsaison wieder in der Spur und ist wieder im Spitzenbereich der Tabelle angekommen. Wohingegen die Reichenbacherinnen noch nach ihrer Form suchen. Auf dem Feld sah das aber anders aus. Bereits nach wenigen Sekunden muss die Gästehüterin gegen Bräuer alles riskieren. Später steckt Bräuer herrlich auf Otto durch, die die Führung nur um Haaresbreite verfehlt. Danach kann sich eine Abwehrspielerin der Gäste in einen Schuss von Badermann stellen. Nach einer halben Stunde kann Buhl Morche bedienen. Sie zieht von rechts aus spitzem Winkel ab. Die Keeperin ist zwar noch dran, aber der Ball fällt im langen Eck ins Netz. Auf der Gegenseite bringt ein Strauchelfehler in der Defensive die große Chance für die Lok. Aber die seit Wochen in bestechender Form spielende Koser vereitelt bravourös. Auf der Gegenseite kann Otto auf der linken bahn die mitgelaufene Morche bedienen. Ihr Abschluss wird aber von der Torhüterin gehalten. Wenig später ist Bräuer nach einem Steilpass von Badermann durch. Sie verfehlt jedoch nur um Zentimeter das zweite Reichenbacher Tor. Somit ging es mit einer knappen Führung in die Pause.
Aus der kam die Heimmannschaft auch wieder gut. Die erste Chance gab es für Badermann, die mit ihrem Schuss nur ganz knapp verzieht. Auf der Gegenseite musste sich Matusewicz einmal richtig langmachen und einen Schuss aus der Distanz über den Querbalken lenken. In der nachfolgenden Szene ist sie auch hellwach, als sie unfreiwillig von Hannig geprüft wird. Mehr Szenen gab es aber auf der anderen Seite. So verfehlt ein Freistoß von Seidel nur knapp die Stangen. Nach einer Stunde ist es dann erneut Morche, die mit einem sehenswerten Heber die zu weit vor dem Tor stehende Gästekeeperin überlistet. Kurz darauf gibt es einen Elfmeter nach einem Foul an Bräuer. Die gefoulte scheitert aber an der Torhüterin der Landeshauptstädterinnen. Weitere Abschlüsse folgten. Kurz vor Schluss konnte dann Bräuer nach einer Flanke von Vietze alles klarmachen. Kurz vor dem Abpfiff setzt Kassner mit einem Fernschusstreffer den Schlusspunkt. Die SpG gewinnt verdient und wartet nun auf das Derby am Sonntag. Um 14:30 Uhr wird auf der Jungen Welt gegen den NFV Gelb-Weiß Görlitz angepfiffen.

SVR: Marie Koser (46. Karolina Matusewicz) – Lisa Richter, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Sandra Badermann – Lilly Otto, Emma Bräuer, Alena Morche – Victoria Buhl (60. Aurelia Vietze)

Tore: 1:0; 2:0 Alena Morche (29.; 60.); 3:0 Emma Bräuer (84.); 4:0 Julia Kassner (90.), Fotos: Gerd Fechner