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SpG Reichenbach/Königshain/Holtendorf vs. SV Lindenau 48 1:3 (0:2)
Zur Ausscheidungsrunde im Sachsenpokal gastierte das Leipziger Team aus Lindenau an der Paulsdorfer Straße. Die Maßgabe war klar: Weiterkommen. Es ging auch gut los nach einem Pass in die Tiefe ist Bräuer auf halbrechts außen durch und verfehlt bei ihrem Abschluss nur knapp. Auf der Gegenseite melden sich auf die Lindenauerinnen. Aber Vietze kann einen Schuss mit einer Grätsche noch an den Pfosten lenken, ehe Koser den Ball unter sich verbirgt. Dann ist Seidel mit einem simplen Doppelpass durch und überlupft die Keeperin. Die meisten Reichenbacher hatten schon den Torjubel auf den Lippen. Aber der Ball springt an den Pfosten. Auf der Gegenseite nutzt Lindenau seine Chance und geht in Führung. Fortan war Reichenbach geschockt und kam gar nicht mehr in Tornähe des Gegners. Völlig beeindruckt schwamm das Team und musste noch das 0:2 hinnehmen. Kurz darauf ist Bräuer durch aber setzt den Ball zu hoch an und jagt die Kugel über das Tor.
In der zweiten Hälfte raffte sich das Team nochmal auf und kam vermehrt zu besten Gelegenheiten. Zweimal kommt Bräuer allein vor der Keeperin zum Schuss. Beide Male ist die Torhüterin da und pariert. Nach einem Schuss erneut von Bräuer kann die Keeperin den Ball nicht festhalten. Marschke kommt an den Ball und versenkt die Kugel. Reichenbach versuchte alles. Morche verfehlt nach einem Distanzschuss nur knapp. Bräuer kann mit Vollspeed auf das gegnerische Tor gehen, scheitert aber erneut an der herauseilenden Keeperin. Später ist Morche nach einem schönen Schnittstellenpass durch. Die Keeperin kommt wieder raus und es kommt zum Pressschlag. Bräuer kommt an den Ball und hebt ihn über den Gegenspielerinnen hinweg Richtung Tor. Die Kugel geht nur um Haaresbreite am Tor vorbei. Kurz vor Schluss gibt der Schiedsrichter einen fragwürdigen Freistoß, welchen Lindenau im Amiri-Style versenkt. Die Moral war gebrochen und die Frage um das Weiterkommen war geklärt. Nun folgt am 31.08.25 um 13:30 Uhr das erste Saisonspiel bei der SpG Bischofswerda 2./Gnaschwitz-Doberschau.
SVR: Marie Koser – Lisa Richter, Laura Pfriem, Anne Hannig, Aurelia Vietze – Lene Seidel, Lilly Otto – Antonia Böhm (52. Julia Kassner), Emma Bräuer (C), Alena Morche – Carolin Marschke, Fotos: pictures_by_michii und Gerd Fechner
SpG Reichenbach/Königshain/Holtendorf vs. SpVgg. Dresden-Löbtau 2:2 (0:1)
Zum letzten Saisonspiel gastierte der Ligaprimus aus Dresdens Stadtteil Löbtau in Reichenbach. Die Dresdenerinnen benötigten unbedingt einen Punkt um schlussendlich den Meistertitel feiern zu dürfen. Reichenbach konnte auch mit etwas Glück mit einer Niederlage oder einem Unentschieden den dritten Platz halten. Für das Szenario war man aber auf Schützenhilfe angewiesen. Bei einem Sieg wäre man sicher auf dem dritten Tabellenplatz geblieben. Soweit die Vorzeichen. Löbtau begann gut und kontrollierte die Partie. Reichenbach war zu Beginn etwas nervös und stand aber in der Defensive relativ sicher. Es dauerte ein wenig bis die erste nennenswerte Chance zu sehen war. Von Linksaußen kann die Offensivakteurin der Spielvereinigung durchbrechen. Aber Koser ist beim Abschluss schnell unten und kann den Ball unter sich begraben. Wenig Später steht Hannig bei einem Schuss im Weg und kann die Führung verhindern. Nach vorn ging bei Reichenbach nicht sehr viel. Aber auch Löbtau kam zu selten in eine gute Schussposition. Nach einer guten halben Stunde war es aber soweit. Im Zentrum haben wir quasi zweimal den Ball erobert, Aber Büttner bleibt umtriebig und behauptet den Ball wieder und jagt die Kugel aus etwa 20 Metern in die linke Torecke. In der Folge passierte nichts Sehenswertes mehr. Somit bat Schiedsrichter Fürschke die Akteurinnen in die Katakomben. Aus denen kamen die Reichenbacherinnen dann auch besser. So vergehen nur drei Minuten als sich Reichenbach durch die Reihen spielt. Bräuer sucht den Abschluss, dieser wird aber von einer Gästeverteidigerin geblockt. Der Abpraller landet jedoch genau von Böhms Füßen, die den Ball eiskalt versenkt. Das Spiel wurde nun spannend und stand auf des Messers Schneide. Chancen boten sich nun auch auf beiden Seiten. In der 70. Minute kann sich Reichenbach wieder durchspielen. Bräuer zieht dann mit Tempo von links auf das Tor und versenkt den Ball im langen Eck. Plötzlich war Löbtau nur noch Vizemeister und Reichenbach sicher auf dem dritten Platz. In der Folge scheitert Morche mit ihrem Schuss an der Keeperin. Marschke probierte es wenige Minuten später mit einem Heber. Aber die Keeperin eilt zurück und kann den Ball herunterpflücken. Später ist es erneut Morche, deren Flachschuss pariert wird. Sechs Minuten vor dem Ende können die Gäste dann einen Abpraller aus dem Gestocher im Netz unterbringen. Die restlichen Minuten der Partie brachten die Löbtauerinnen über die Zeit und feierten mit dem Abpfiff den Meistertitel der Landesklasse Ost 24/25. Leider spielte die Konkurrenz nicht mit. Spitzkunnerdorf feierte einen Kantersieg über Post Dresden und hat somit das bessere Torverhältnis und holt sich, ob einer starken Rückrunde, den Bronzerang. Die Reichenbacherinnen beenden eine ganz schwierige Saison auf dem vierten Tabellenplatz. Ständige und vor allem langfristige Verletzungen machten es oft nicht einfach überhaupt eine Mannschaft zusammenzutrommeln. Deshalb danke an alle die, die es irgendwie möglich machten, dass das Team nicht in Unterzahl spielen musste. Zum Abschluss der Saison beglückwünschen wir die SpVgg. Dresden-Löbtau zum Meistertitel und wünschen viel Erfolg in der Landesliga Sachsen. SVR: Marie Koser – Lisa Richter, Laura Pfriem, Anne Hannig, Victoria Kühnemann – Lene Seidel, Lilly Otto – Alena Morche, Emma Bräuer, Lena Haase (25. Antonia Böhm) – Victoria Buhl (46. Carolin Marschke) Tore: 0:1 Jette Büttner (36.); 1:1 Antonia Böhm (48.); 2:1 Emma Bräuer (70.); 2:2 Rebecca Dziubek (84.), Fotos: pictures_by_michii und Gerd Fechner
SV Johannstadt I vs. SpG Reichenbach/Königshain/Holtendorf 2:2 (0:2)
Gerade so elf Spielerinnen fanden sich zum Auswärtsspiel bei Landesligaabsteiger SV Johannstadt. Entsprechend hektisch war der Beginn, da einige Umstellungen nötig waren. Mit fortlaufender Spieldauer hatte man aber die Spielkontrolle an sich gerissen. Die erste große Chance hat Bräuer, die die Keeperin zur Glanztat zwingt. Nach einer guten Viertelstunde setzt Marschke energisch nach und provoziert so einen Ballverlust in der Abwehrreihe der Dresdenerinnen. Morche schnappt sich die Kugel und schiebt vor der Keeperin eiskalt ein. Kurz darauf kommt Bräuer erneut zum Abschluss, scheitert aber erneut an der Torfrau. Wieder wenige Minuten darauf kann Morche auf die Grundlinie ziehen und will den Ball in die Mitte flanken. Der Ball wird dabei jedoch mit der Hand einer Gegenspielerin gestoppt, die auch klar im Sechzehner stand. Der Schiedsrichter entschied jedoch auf Freistoß. Den setzt Otto knapp über das Tor. Etwa 40 Minuten sind gespielt als Morche zirka 20/25 Meter vor dem Tor an den Ball kommt. Geistesgegenwärtig bemerkt sie, dass die Keeperin zu weit vor ihrem Tor steht und schießt auf das Tor. Perfekt fliegt der Ball über die Torhüterin ins Netz. Auf der Gegenseite hat Johannstadt mehrfach die Möglichkeit zu verkürzen, aber Koser ist jedes Mal zur Stelle.
In der zweiten Hälfte kamen die Gastgeberinnen giftiger aus der Kabine. Reichenbach war beeindruckt und kam nicht mehr zum Spielen. Auch Chancen gab es keine mehr so richtig. Dann fängt Johannstadt einen missglückten Abstoß ab und bestraft diesen Fehler prompt. Kurz darauf findet ein abgefälschter Abschluss den Weg in das Tor. Nun war Reichenbach wieder wach. Bräuer hat die erneute Führung auf dem Stiefel verzieht aber nur um Haaresbreite. Danach trifft Marschke per Traumschuss in das Tor. Sie steht aber beim Abspiel nur knapp im Abseits. Auf der Gegenseite kann Reichenbach auch einmal Durchatmen als die Johannstädter Stürmerin an der herauslaufenden Koser scheitert. Am Ende steht wohl ein leistungsgerechtes Unentschieden zu Buche. Ärgerlich, da das Team die Punkte auf Grund einer miesen zweiten Halbzeit leichtfertig hergegeben hat. Am nächsten Sonntag gastiert dann der Tabellenführer aus Dresden-Löbtau an der Paulsdorfer Straße. Da diese mitten im Titelkampf stecken und die Spiele parallel stattfinden sollen, findet das Spiel erst um 15 Uhr statt.
SVR: Marie Koser – Lisa Richter, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Victoria Buhl – Lene Seidel, Lilly Otto – Paula Scholz, Emma Bräuer, Alena Morche – Carolin Marschke
Tore: 0:1; 0:2 Alena Morche (17.; 41.); 1:2 Sarah Tonig (64.); 2:2 Katja Güntner (70.), Foto: pictures_by_michii
SpG SV Reichenbach/SV Königshain/Holtendorfer SV vs NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 (3:8), Fotos: Gerd Fechner und pictures_by_michii
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