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Monthly Archives: Oktober 2023

Fußball-Frauen – Reichenbacher Frauen bestehen in Thonberg

Frußball-Frauen - Thonberger SC : SpG Reichenbach/Königshain (0:2) am 29. Oktober 2023, Foto: M. Witzsche

Thonberger SC vs. SV Reichenbach 0:2 (0:0)

Auf den furiosen Erfolg über Lok Dresden folgte die Partie bei den Frauen aus Thonberg. Mit Bräuer fehlte nur eine Spielerin aus der Vorwoche und die Trainer mussten nur minimal umstellen. Thonberg konzentrierte sich auf die Defensivarbeit und hoffte auf schnelle Umschaltmomente zum Kontern. Reichenbach brauchte eine Zeit um sich Möglichkeiten zu erspielen. Die erste gute Chance ließ lange auf sich warten. Badermann steckt herrlich auf Mikonya durch, die frei vor der Keeperin ihre Meisterin findet. Kurz darauf bedient Seidel Mikonya, deren Direktschuss knapp vorbeigeht. Ein paar Minuten vor der Pause dann die Szene der Partie. Badermann versucht es aus der Distanz. Der Ball wird noch abgefälscht, was die Keeperin bei der Parade zu einer untypischen Bewegung zwingt. Dabei landet sie äußerst unsanft auf der Schulter und bleibt unter Schmerzen am Boden. Der Ball liegt frei vor dem leeren Tor und Haase kommt an den Ball. Statt den Ball ins Tor zu schieben entscheidet sie sich den Ball ins Aus zu schießen. Als Übungsleiter kann man nur den Hut vor ihr ziehen, und stolz auf sie komplette Mannschaft sein, die hinter Lenas Entscheidung stand. Die Keeperin musste dann das Feld verlassen. Wir wünschen gute Besserung und hoffen dich bald wieder im Tor zu sehen! Schließlich hatte Badermann kurz vor der Pause noch eine Möglichkeit verzieht aber aus 20 Metern nur um Haaresbreite.
In der zweiten Hälfte lief es genauso weiter. Reichenbach machte das Spiel und Thonberg kämpfte aufopferungsvoll und verteidigte mit allen was sie hatten. Seidel versuchte es kurz nach der Pause aus der Ferne trifft aber nur den Querbalken. Kurz darauf bringt sie den Ball im Netz unter. Aber die Vorbereitende Badermann stand beim Pass von Kubitz im Abseits. Auch Kubitz vollendete mir ihrem präzisen Linksschuss, wurde aber beim Jubeln unterbrochen, weil sie ebenso im Abseits stand. Reichenbach drückte aber immer mehr und schließlich war es einer der wenigen Fehler in der Hintermannschaft Thonbergs, welchen Mikonya eiskalt bestraft. Nur drei Minuten später erhöht sie nach einer Flanke von Badermann per Kopf. Aus ähnlicher Position trifft sie kurze Zeit später noch den Pfosten. Am Ende steht ein 2:0-Erfolg der weniger filigranen Sorte. Aber kämpferisch haben die Mädels alles in die Waagschale geworfen und diese drei Punkte somit erzwungen. In zwei Wochen folgt das letzte Heimspiel der Jahres. Dann erwartet sie Mannschaft der Serkowitzer FSV. Anstoß ist zur gewohnten Zeit um 14 Uhr.

SVR: Karolina Matusewicz – Lisa Richter, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Sandra Badermann – Victoria Buhl (54. Sophie Kubitz), Alena Morche, Lena Haase (86. Maja Riedel) – Lena Mikonya

Tore: 0:1; 0:2 Lena Mikonya (78.; 81.)
Fotos: M. Witzsche

Fußball-Männer – SVR dreht das Spiel

Fußball-Männer -SV Reichenbach : TSV Herwigsdorf 1891 (4:2) am 28.10..2023, Foto: Gerd Fechner

SV Reichenbach vs. TSV Herwigsdorf 1891 4:2 (1:2)

An diesen Samstag gastierte die spielstarke Mannschaft aus Herwigsdorf in Reichenbach. Ihre Qualität zeigte das Team vor allem in der Anfangsphase. Dort ging es oft mit Tempo und Spielwitz Richtung Reichenbacher Tor. Aber Reichenbach konnte einen Einschlag mit Mann und Maus verhindern. Der SVR brauchte seine Zeit um in der Offensive Akzente zu setzen. Die beste Chance hat Schilling, der einen Freistoß, wie seine Ziege, an das Lattenkreuz streichelt. Nach einer halben Stunde kann Reinke nach einer Ecke die Gäste in Führung köpfen. Die Reichenbacher blieben aber dran und sollten sich in Person von Müller belohnen. Ein Freistoß von Kubiziel finden den am langen Pfosten einlaufenden Müller, der nur noch den Fuß hinhalten muss. Ärgerlich, dass der TSV nur wenige Augenblicke später einen berechtigten Elfer zugesprochen bekommt. Diesen verwandelt Reinke und es geht in die Pause.
In der Pause schwörten sich die Schilling-Schützlinge nochmal ein und wollten unbedingt eine Niederlage abwenden. Der SVR war nun auch besser und kam öfter zum Abschluss. Aber alles vorerst ohne Erfolg. Auch der TSV ging auf das Tor und wollte für klare Verhältnisse sorgen. Doch nach knapp 70 gespielten Minuten kam der SV Reichenbach zum Ausgleich. Schilling kann auf die Grundlinie gehen und will Freund auf Höhe des Elfmeterpunktes bedienen. Doch er wird beim Abschluss von seinem Gegenspieler gestört und der Ball landen ca. 20 Meter vor dem Tor bei Kubitz. Dieser jagt die Kugel per Direktabnahme unter den Querbalken. Reichenbach war nun am Drücker und versuchte die Partie komplett zu kippen. So kam es auch. Schillings Freistoß aus dem Halbfeld findet den Kopf von Freund, der den Ball in das Tor lenkt. Kurz vor Ende der Begegnung macht Jacek „Lewangoalski“ Matusewicz alles klar. Nach einer Ecke kommt der im Fünfmeterraum an die Kugel und haut den Ball in die Maschen. Der Jubel war groß und der SVR erkämpft sich drei ganz wichtige Zähler und verschafft sich zumindest für den Moment etwas Luft. Nächste Woche geht es schon weiter. Dann gastiert das Team von Peter Schilling in Spitzkunnersdorf. Gespielt wird dort am Samstag um 14 Uhr.

SVR: Marcus Lehmann – Willy Bauz, Paul Freund (C), Sebastian Arlt, Justus Knötschke (46. Jacek Matusewicz) – Benni Grohmann, Tom Kubitz (74. David Schilling) – Leon Kubiziel, Tom Schilling, Jens Müller (86. Sebastian Herbrich) – Niklas Zingel

Tore: 0:1; 1:2 Adrian Reinke (32.; 45.+1/Foulelfmeter); 1:1 Jens Müller (45.); 2:2 Tom Kubitz (71.); 3:2 Paul Freund (79.); 4:2 Jacek Matusewicz (88.)

Fußball-Frauen – Reichenbacher Frauen erwischen Sahnetag

Fußball-Frauen - SpG Reichenbach/Königshain : FSV Lokomotive Dresden (6:0) am 22. Oktober 2023, Foto: Gerd Fechner

 
SV Reichenbach vs. FSV Lokomotive Dresden 6:0 (4:0)
Nach ein paar freien Wochenenden gastierte der FSV Lok Dresden an der Paulsdorfer Straße. Ein Gegner der den Reichenbacherinnen in der Vergangenheit das Leben immer schwergemacht hat. Diese sollte an diesem Sonntag jedoch anders sein. In den ersten zehn Minuten war die Lok noch in gewohnter Manier zu sehen und hatte auch die erste Torannäherung. Doch es ist keine Viertelstunde gespielt als Bräuer aus 16 Metern die Reichenbacher Führung erzielt. Wenige Minuten später fungiert sie als Vorlagengeber und Mikonya vollendet aus halbrechter Position eiskalt ins lange Eck. In der 26. Minute spielt Bräuer wieder einen tödlichen Steckpass auf Seidel, die ihre starke Leistung ebenso mit einem Tor belohnt. In der Folge vergeben die Mädels in Blau noch ein paar gute Chancen. Mikonya hat zwei gute Möglichkeit und Bräuer trifft bei einer Aktion den Ball nicht gut und bei einer weiteren den Pfosten. Kurz vor dem Pausentee nutz dann Morche einen Fehler der Lok Defensive gnadenlos aus als sie den Ball sehenswert aus ca. 30 Metern über die Keeperin hebt. Reichenbach spielte in der 1. Hälfte aus einem Guss und die Lok verteilte Geschenke, welcher der SVR annahm.
In Hälfte Zwei ging es exakt so weiter. Badermann bedient dieses Mal Bräuer, die das 5:0 markiert. Eine gute Kopfballchance und einen Rechtsschuss von Mikonya kann die Torfrau noch stark parieren. Badermann hat auch einen Treffer auf dem Stiefel verzieht aber um Haaresbreite. Morche konnte mit einem herrlichen Treffer in das linke oberer Kreuzeck das halbe Dutzend perfekt machen. Fortan ging aber die Offensivqualität verloren und die Lok kam noch zu zwei guten Möglichkeiten, wovon ein Ball den Pfosten traf. Ansonsten stand der Defensivverbund felsenfest und ließ nur wenig zu. Rundum eine überragende Leistung der kompletten Mannschaft. Nächste Woche geht es in Thonberg weiter. Dort ist am Sonntag um 12 Uhr Anstoß.
SVR: Karolina Matusewicz – Lisa Richter, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Alena Morche – Victoria Buhl (46. Sandra Badermann (75. Maja Riedel)), Emma Bräuer (84. Jessica Hanke), Lena Haase (32. Sophie Kubitz) – Lena Mikonya
Tore: 1:0; 5:0 Emma Bräuer (12.; 46.); 2:0 Lena Mikonya (18.); 3:0 Lene Seidel (26.); 4:0; 6:0 Alena Morche (42.; 72.)

, Fotos: Gerd Fechner

Fußball-Männer – Reichenbacher Männer unterliegen knapp in Obercunnersdorf

Fußball-Männer - SG Blau-Weiß Obercunnersdorf : SV Reichenbach

 
SG Blau-Weiß Obercunnersdorf vs. SV Reichenbach 4:3 (3:2)
Nach dem Sieg über Bernstadt folgte das Auswärtsspiel beim KOL-Absteiger Obercunnersdorf. Mit Müh und Not bekam der SV Reichenbach elf Spieler zusammen. Ein Wechsler fand sich auch noch, der aber nur im äußersten Notfall ran sollte. OberC erwischte den besseren Start Kapitän F. Herrmann machte es der Reichenbacher Hintermannschaft schwer und konnte bereits nach fünf Zeigerumdrehungen die Führung für die Heimmannschaft erzielen. Kurz darauf fungiert er als Vorlagengeber und Vogt schiebt zur 2:0-Führung ein. Reichenbach war sichtlich überfordert, konnte aber nach Ecke den Anschluss in Person von Benni Grohmann herstellen. Nun war auch der SVR ein wenig in der Offensive bemüht. Matusewicz hat noch einen guten Abschluss bevor der SVR wieder Geschenke verteilt und F. Herrmann eiskalt abschließt. Kurz vor dem Pausenpfiff bringt Kubiziel einen Freistoß in den Sechzehner, wo sich niemand für Matusewicz verantwortlich fühlt. Der nimmt den Ball runter und schiebt auf Höhe des Elferpunktes problemlos ein. Dann ist Pause.
In Hälfte zwei versuchte Reichenbach nun auch etwas mehr nach vorn zu spielen. Aber meist fehlte das präzise Abspiel um zu guten Möglichkeiten zu gelangen. Anders bei OberC gerade Herrmann bekam zu oft gute Abschlussmöglichkeiten, von denen er noch eine ausnutzte und den alten Abstand wiederherstellte. Kurz vor Ende der Partie ist Freund nur noch mit einem Foul im Sechzehner zu bremsen. Den fälligen Elfer verwandelt dann Matusewicz. Jegliches Aufbäumen erbrachte jedoch nichts mehr. Reichenbach verliert trotz einer guten Leistung am Ende dennoch verdient mit 4:3.
SVR: Marcus Lehmann – Sebastian Herbrich, Paul Freund (C), Sebastian Arlt, Rene Keil – Benni Grohmann, Tom Kubitz – Leon Kubiziel, Jacek Matusewicz, Tom Schilling – David Schilling
Tore: 1:0; 3:1; 4:2 Felix Herrmann (5.; 33.; 58.); 2:0 Willi Vogt (12.); 2:1 Benni Grohmann (13.); 3:2; 4:2 Jacek Matusewicz (45.; 88./Foulelfmeter)