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Fußball-Männer – Herren unterliegen amtierenden Meister deutlich

Fußball-Männer - SV Reichenbach vs FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf 16.09.2023, Foto: Gerd Fechner

SV Reichenbach vs. FV Rot-Weiß Olbersdorf 1:5 (1:2)

Nach der ungeplanten längeren Pause stand nun das Spiel gegen Olbersdorf auf dem Plan. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Zustimmung zur Verlegung. Letztendlich konnte der SV Reichenbach nur mit einem kompletten Team antreten. Etliche angeschlagene mussten in die Bresche springen, sodass Coach Peter Schilling zwölf „spielfähige“ Mannen begrüßen durfte. Von vornherein war klar. Reichenbach musste Beton anrühren, um überhaupt die Chance zu haben etwas Zählbares aus der Partie mitzunehmen. Olbersdorf konnte in der Anfangsphase ein ums andere Mal durchbrechen und gute Abschlussmöglichkeiten jedoch nicht nutzen. Auf der Gegenseite bringt ein Konter die Reichenbacher Führung. Freund spielt einen langen Ball auf Kubiziel, welcher aus 20 Metern aus halblinker Position abzieht und den Ball in der rechten Ecke des Tores unterbringt. Doch es dauerte nicht lange das erzielte Olbersdorf den Ausgleich und konnte noch vor der Pause mit 1:3 in Führung gehen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte dann Olbersdorf die Schlagzahl und wollte den SVR gänzlich abschießen. Zwei Tore konnte der Favorit noch nachsetzen. Ein höheres Ergebnis wäre schon möglich gewesen. Aber entweder flog AirLehmann™ durch die Luft, ein Reichenbacher warf sich in den Schuss oder man scheiterte am eigenen Unvermögen. Die einzige nennenswerte Reichenbacher Chance hatte Kubitz. Dieser hämmerte einen Freistoß von der Mittellinie ans Gebälk. Insider behaupten er trifft sich jeden Dienstag mit Victor Boniface zum Seitenschießen. Am Ende steht ein deutlicher Sieg gegen eine erheblich angeschlagene und ersatzgeschwächte Reichenbacher Mannschaft zu Buche. Nächste Woche gastiert die SpVgg. Ebersbach in Reichenbach. Dort geht es dann wie gewohnt wieder ab 15 Uhr um Punkte.

SVR: Marcus Lehmann – Max Mustermann, Paul Freund (C), Tom Kubitz, Sebastian Herbrich – Uwe Mierdel, Rene Keil, Jens Müller, Dominique Kluttig – Leon Kubiziel, Abdullah Khashnam

Tore: 1:0 Leon Kubiziel (16.); 1:1; 1:3 Domenic Beyer (18.; 45.); 1:2; 1:5 Martin Linke (21.; 87.); 1:4 Nick Böhme (76.)

Fußball-Frauen – Sachsenpokal – Reichenbacher Frauen zahlen Lehrgeld

Fußball-Frauen - Sachsenpokal - SpG Reichenbach/Königshain : SpVgg Leipzig I (2:6) am 27. August 2023, Foto: Gerd Fechner

SV Reichenbach vs. SpVgg. Leipzig 2:6 (0:1)

Die Losfee bescherte den Reichenbacher Frauen eine harte Aufgabe. So gastierte die SpVgg. Leipzig aus der Landesliga auf der Paulsdorfer Straße. Zwar konnten die Reichenbacherinnen in der Vorwoche Spitzkunnersdorf als Landesligateam schlagen, aber diesen Testspielsieg sollte man wahrlich nicht überbewerten. Es entwickelte sich ein deutliches Bild. Leipzig ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen rotieren, legte sich so den Gegner zurecht und versuchte dann den entscheidenden Pass zu spielen. Die frühe Leipziger Führung fiel jedoch nach einem Standard. Fortan drückte die Spielvereinigung weiter. Aber anfangs fehlte es noch am Abschlussglück und später stand die Defensive des SVR recht gut und massig viele Schnittstellenpässe der Leipzigerinnen fanden kaum noch ihre Adressatin. Somit schafften es die Reichenbacher Frauen den Rückstand bis zu Pause sehr gering zu halten.
In Hälfte zwei musste Reichenbach dann ein bisschen mehr riskieren. Schließlich stand die Tür mit dem mageren Rückstand noch sperrangelweit offen. Mikonya wird von Bräuer in Szene gesetzt und kann von halbrechts auf das Tor ziehen. Aber ihre Gegenspielerin lässt sich nicht abschütteln, sodass ihr Abschluss von der Keeperin entschärft wird. Reichenbach kam gut aus der Pause und hatte Oberwasser. Umso ärgerlicher, dass ein Abspielfehler im Zentrum Leipzig zum Kontern brachte. Dieser wurde auch genutzt. Das kurze Aufbäumen war passé. Leipzig erhöhte auf 4:0 und hatte alles im Griff. Doch dann kam Reichenbach wieder mit einer starken Phase. Doppelschance Mikonya! Erst wir sie von Badermann freigespielt und läuft erneut von rechts auf das Tor. Dieses Mal versucht sie in der kurzen Ecke zu vollenden. Aber die Hüterin ist auf dem Posten und pariert zur Ecke. Die anschließende Ecke Erreicht Bräuer. Ihr Kopfball wird aber geblockt und der Ball fällt genau auf die Füße von Mikonya, welche sofort abzieht. Die Keeperin entschärft den Ball mit einem starken Reflex. Kurz darauf erkämpft Badermann den Ball auf Höhe der Mittellinie. Sie geht ein paar Meter und sieht, dass die Keeperin sehr weit vor dem Tor steht. Ihr sehenswerter Schuss passt genau und geht über die Keeperin hinweg in die Maschen. Nur wenige Minuten später bekommt der SVR einen Freistoß aus ca. 18 Metern halblinker Position. Seidel, zuvor noch fleißig Freistöße mit Co-Trainer Kubitz trainiert, nahm sich den Ball und löffelt ihn butterweich über die Mauer in die linke Ecke des Tores. Hier wird doch nicht wohl noch? Nein wird nicht! Leipzig merkte, dass sie hier mit halber Kraft nicht weit kommen werden und zog die Zügel wieder an. So legte der Favorit noch zwei Tore nach.
Zum Abschluss bleibt die Erkenntnis, dass der heutige Gegner, wenn er auch 100% investiert, einfach eine Nummer zu groß war. Dennoch hatte man kurze Passagen, in denen man dem Gegner auf die Nerven ging und darauf kann man aufbauen. Kämpferisch sahen alle Zuschauer einen tadellosen Auftritt der Mädels in blau. Für die fußballerische Qualität sorgten die Mädels aus Leipzig, die völlig verdient eine Runde weiterkommen. Wir wünschen der sympathischen Truppe aus der Messestadt alles Gute und viel Erfolg für die weiteren Pokalrunden und die folgenden Punktspiele.
Für Reichenbach folgt am 10.09. ein Testspiel Gegner, Ort und Uhrzeit sind noch offen.

SVR: Lisa Richter – Sophie Kubitz (78. Maja Riedel), Laura Pfriem, Anne Hannig (C) (46. Karolina Matusewicz), Julia Kassner – Lene Seidel, Alena Morche – Paula Scholz, Emma Bräuer, Lena Mikonya (65. Victoria Buhl) – Sandra Badermann

Tore: 0:1; 2:5 Lara Biedermann (6.); (83.); 0:2 Larissa Christin Cuta (48.); 0:3 Alina Mickan (56.); 0:4 Mirjam Topf (65.); 1:4 Sandra Badermann (74.); 2:4 Lene Seidel (76.); 2:6 Stefanie Ohme (87.)