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1. FFC Fortuna Dresden II vs. SV Reichenbach 2:0 (1:0)
Im letzten Saisonspiel reisten die Mädels des SV Reichenbach nach Dresden zum Meister 1. FFC Fortuna Dresden II. Die tabellarischen Gegebenheiten sahen vor, dass bei einem Sieg der Silberrang sicher sei. Bei einer Niederlage musste man nach Serkowitz schauen, wo der FSV Lok Dresden punkten musste um noch vorbeizuziehen. Reichenbach musste leider auf Abwehrspielerin Pfriem verletzungsbedingt verzichten, sodass ein wenig umgebaut werden musste. Aber trotzdem gebührte die erste Chance. Reichenbach presste drauf und Bräuer konnte einen Fehler im Aufbauspiel seitens des FFC nutzen. Sie schnappt sich den Ball und stürmte Richtung Tor. An der Sechzehnerkante versuchte sie es mit einem Schlenzer, welcher jedoch an die Latte klatschte. Fortuna tat sich etwas schwer zu klaren Chancen zu kommen. Wurde aber mit der Dauer des Spiels souveräner und beste Möglichkeiten ergaben sich. Von halblinks zieht die Außenstürmerin der Fortuna nach Innen und vollendet präzise im kurzen Eck. Zu Entlastung kam der SV Reichenbach nur noch selten. Scholz hatte einen Schuss aus 20 Metern, welcher aber sichere Beute für die Keeperin war.
Nach der Halbzeitpause gab es erneut eine große Chance für Reichenbach. Badermann kann herrlich auf Bräuer durchstecken, aber beim Abschluss wird sie von der Verteidigerin noch gestört. Dennoch wird der gute Abschluss mit einer starken Parade der Heimkeeperin entschärft. Der Meister wurde mit fortschreitender Zeit immer besser und kam zu sehr guten Möglichkeiten. Aber Matusewicz zeigte in den letzten Minuten der Saison aus welchem Holz sie geschnitzt ist. Eine Parade nach der anderen vereitelte die Entscheidung. Kurz vor dem Abpfiff war sie dann machtlos als sie nach einem Eckball ein zweites Mal bezwungen wurde. Dennoch war das kämpferisch guter Auftritt und keines Weges eine Enttäuschung. Die Fortuna geht als hochverdienter Meister aus der Landesklasse Ost 22/23. Dazu sagen wir: Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen eurer ersten Mannschaft viel Erfolg in den Relegationsspielen und euch dann damit verbunden hoffentlich viel Erfolg in der Landesliga.
Glücklicherweise bot Serkowitz Schützenhilfe und konnte die Lok aus Dresden bezwingen, was also bedeutet, dass Reichenbach den Vizemeistertitel inne hat! Das ist der verdiente Lohn für eine überragende Spielzeit der Mädels. Mit einem so schmalen Kader sich an der Sonnenseite der Tabelle wiederzufinden, ist aller Ehren wert. Den Titel haben sich alle Spielerinnen verdient. Wir möchten uns bei allen Unterstützern, Fans und Funktionären bedanken. Auch ihr tragt erheblich dazu bei, dass wir dort stehen! Jetzt geht es aber erstmal in die wohlverdiente Sommerpause.
SVR: Karolina Matusewicz – Wiebke Zimmermann, Sandra Badermann, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Alena Morche – Paula Scholz, Emma Bräuer, Maja Riedel – Victoria Buhl
Heute nicht im Einsatz aber trotzdem Vizemeister: Jessica Hanke, Sophie Kubitz, Lena Haase, Laura Pfriem, Jaqueline Noack, Victoria Kühnemann, Lisa Osterhues

SV Reichenbach vs. TSV Spitzkunnersdorf 2. 4:1 (1:0)
Erst vor zwei Wochen standen sich die beiden Teams im Nachholer aus dem Hinspiel gegenüber. Dort hatten beide Teams mit argen Personalsorgen zu kämpfen. Dieses Mal sah es bei beiden Mannschaften besser aus. Reichenbach musste dieses Spiel gewinnen um weiterhin die Hoffnung auf was Blechernes zu wahren. Es ging auch gut los. Badermann bedient nach wenigen Minuten Scholz, die den Ball aus halblinker Position sehenswert ins lange Eck setzt. Der SVR bleib am Drücker. Wenige Minuten später ist Badermann erneut als Vorlagengeber zur Stelle. Sie spielt einen herrlichen Ball auf Bräuer, die allein vor der Keeperin nur den Pfosten trifft. Später hat auch Badermann selbst Pech und trifft mit ihrem Schuss nur den Querbalken. Weitere Abschlüsse wusste die überragende Spitzer Torfrau zu verhindern. Auf der Gegenseite bringt eine Unachtsamkeit von Matusewicz die erste große Chance für Spitz. Aber die Reichenbacher Schlussfrau bügelt ihren Fehler mit einem starken Reflex wieder aus. Somit ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit.
Reichenbach rannte weiter an. Und verzweifelte an der Torhüterin. So auch als Bräuer Badermann im Zentrum bedient. Bei dem Abschluss lenkt sie die Kugel mit einem überragenden Fußreflex um den Pfosten. Auch als Bräuer von der Sechzehnerkante abzieht fischt sie den Ball aus dem Eck. Nach 55 Minuten ist sie dann aber machtlos. Seidel und Bräuer kombinieren sich durch das Mittelfeld eher Bräuer auf Badermann durchsteckt, die den Ball dann schnörkellos im rechten oberen Toreck unterbringt. Nur wenige Minuten später verliert Reichenbach den Ball in der Vorwärtsbewegung und Spitz zeigt, dass sie auch gute Fußballerinnen in ihren Reihen haben. Der Konter landet schlussendlich im Reichenbach Tornetz. Reichenbach begann etwas zu schwimmen, konnte aber entscheidende Abschlüsse verhindern. In der 67. Minute konterte dann Reichenbach. Ein sehenswertes Zusammenspiel zwischen Scholz, Bräuer und Badermann bringt Badermann in eine ideale Schussposition, welche sie eiskalt ausnutzt. Nur zwei Minuten später gibt es dann nach einem Trikotzupfer an Badermann Elfmeter. Pfriem nimmt sich der Sache an und versenkt den Ball im unteren linken Eck. Fortan schaltete Reichenbach in den Verwaltungsmodus und brachte die Führung sicher und wohlbehütet ins Ziel.
Durch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen ist den Mädels der Bronzerang schon sicher. Mit einem Sieg beim amtierenden und neuen Meister Fortuna Dresden 2. könnten die Mädels den zweiten Platz klarmachen. Anstoß ist am Sonntag um 11 Uhr bei der Fortuna.
SVR: Karolina Matusewicz – Victoria Kühnemann, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Victoria Buhl – Paula Scholz, Emma Bräuer, Maja Riedel – Sandra Badermann
Tore: 1:0 Paula Scholz (4.); 2:0; 3:1 Sandra Badermann (55.; 67.); 2:1 Julia Hinners (60.); 4:1 Laura Pfriem (69./Foulelfmeter), Fotos: Gerd Fechner

TSV 1861 Spitzkunnersdorf 2. vs. SV Reichenbach 1:3 (0:3)
Kurz vor Ende der Spielserie stand der Nachholer aus der Hinrunde auf dem Plan. Die Mädels des SV Reichenbach gastierten bei der Reserve des TSV Spitzkunnersdorf. Die Vorzeichen waren jedoch nicht sonderlich gut. Fast die komplette Abwehr fehlte und Stammkeeperin Matusewicz musste passen. So mussten die Coaches im Vorfeld einige Zeit damit verbringen eine Startelf zu basteln. Auch wenn mehrere Stammkräfte fehlten war die Devise klar: drei Punkte! Das brachten die Mädels auch auf den Platz. Keine zehn Minuten sind gespielt als Bräuer nach Zuspiel von Scholz einschiebt. Aber die Fahne des Assistenten war oben. Zehn Minuten später setzt Bräuer dann zum Sololauf an und ist nicht mehr zu stoppen allein vor der Schlussfrau versenkt sie eiskalt zur Führung. Wenige Minuten später erhöht sie dann auf 2:0 aus Sicht des SVR. Ein Steckpass und Bräuer lief erneut allein auf das Tor und vollendete erneut sicher. Nach einer guten halben Stunde schlägt Badermann einen Freistoß aus der eigenen Hälfte maßgenau auf die durchstartende Bräuer, die den Ball sehenswert per Direktabnahme versenkt. Reichenbach machte weiter konnte aber Chancen durch Riedel, Bräuer und Scholz nicht nutzen. Somit ging es mit der klaren Führung in die Pause.
In Hälfte zwei glich sich das Bild. Reichenbach erarbeitete sich Chancen konnte aber keinen Kapital mehr draus erzielen. Scholz traf zwar das Tor wurde aber durch den Abseitspfiff aus dem Jubel gerissen. Auf der Gegenseite erzielen die Gastgeberinnen mit einem sehenswerten Freistoß den Anschlusstreffer. Der SVR blieb aber unbeeindruckt und spielte seinen Stiefel runter. Scholz konnte mehrfach auf der linken Seite durchbrechen, blieb aber an diesem Tage vor dem Tor glücklos. Ebenso hat Bräuer noch zwei gute Abschlüsse, welche aber von der Keeperin gut pariert werden. Ebenso wird ein Schuss von Buhl stark pariert. AM Ende steht ein verdienter Auswärtserfolg zu Buche. Mit diesem Sieg rückt der SV Reichenbach auf den zweiten Tabellenplatz. Nach der Vorsaison unbegreiflich. Nun gilt es diesen zu verteidigen. Das soll am 04.06. um 14 Uhr in Reichenbach folgen. Gegner ist dann erneut die Mannschaft aus Spitzkunnersdorf.
SVR: Jessica Hanke – Victoria Kühnemann, Sandra Badermann, Lene Seidel, Victoria Buhl – Wiebke Zimmermann, Alena Morche – Paula Scholz, Emma Bräuer (C), Maja Riedel – Jaqueline Noack (25. Julia Kassner)
Tore: 0:1; 0:2; 0:3 Emma Bräuer (22.; 28.; 34.); 1:3 Luisa Gerz (56.)

Thonberger SC vs. SV Reichenbach 2:4 (2:0)
Nach dem furiosen Erfolg gegen den direkten Konkurrenten Post Dresden folgte das Auswärtsspiel beim Thonberger SC. Nach dem Hinspiel wusste man, dass das ganz und gar nicht einfach wird gegen die Mädels vom Berg zu bestehen. So sollte es auch sein. Thonberg stand hinten sehr sicher, ließ so gut wie nichts zu und setzte mit gefährlichen Kontern immer wieder Nadelstiche. So bereits nach 13 Minuten. Der SVR verliert den Ball in der Vorwärtsbewegung und Thonberg schaltet blitzschnell um. Nach Balleroberung kommt direkt der tödliche Pass auf Albrecht, die allein vor Matusewicz sicher einschiebt. Reichenbach lief weiter an hatte aber keine Idee und keine Chance das Abwehrbollwerk zu durchbrechen. Ein Fernschuss von Badermann stand bis dato auf der Habenseite des SVR. So brachte eine Standardsituation den zweiten Treffer für die Gastgeberinnen. Reichenbach hatte noch eine Chance durch Kühnemann. Der Schuss hätte wohl gepasst aber Bräuer stand unglücklich im Weg. Somit ging es in die Pause. In der Pause wurden ganz sachlich die Defizite besprochen und jedem war klar. Das Spiel ist noch nicht verloren und jede von den Spielerinnen konnte es besser.
Das zeigte dann die zweite Hälfte. Als wären 22 komplett neue Spielerinnen auf dem Feld gewesen. Reichenbach drückte den TSC weit in die eigene Hälfte und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Buhl trifft nach 55 Minuten die Latte. Aber Bräuer bleibt in der Situation erläuft den Ball und legt erneut auf Buhl, die im zweiten Versuch den Ball mit Wucht unter die Latte haut. Reichenbach spielte nun wie aus einem Guss. Nur fünf Minuten später ist es dieses Mal Bräuer selbst die den Ball vor der Keeperin ins Netz schiebt. Direkt danach hat Badermann die Führung auf dem Stiefel verzieht aber nur um Zentimeter. Doch nur wenige Zeigerumdrehungen später chipt Hannig einen Freistoß aus dem Halbfeld über die Abwehrkette, wo Badermann einläuft den Ball runternimmt und die Kugel mustergültig im Tor unterbringt. Nur eine Minute ist wieder gespielt als Scholz auf links durchbrechen kann und Bräuer im Rücken der Abwehr herrlich bedient. Sie versenkt den Ball dann eiskalt im rechten unteren Eck. Reichenbach machte weiter Betrieb und hatte mehrere Möglichkeiten das Ergebnis noch weiter in die Höhe zu schrauben. Scholz scheitert zum Beispiel aus spitzem Winkel und Bräuer zwingt die Keeperin zu Glanztat. Am Ende verwalten die Mädels von der Paulsdorfer den Sieg stark, müssen sich dennoch, ob der ersten Halbzeit Kritik gefallen lassen. Nächste Woche steht das Nachholspiel gegen Spitz 2. an. Anstoß ist um 14 Uhr auf dem Rasenplatz in Spitzkunnersdorf.
SVR: Karolina Matusewicz – Victoria Kühnemann, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Alena Morche – Paula Scholz, Emma Bräuer, Lena Haase (46. Victoria Buhl) – Sandra Badermann
Tore: 1:0; 2:0 Amy Albrecht (13.; 35.); 2:1 Victoria Buhl (51.); 2:2; 2:4 Emma Bräuer (56.; 61.); 2:3 Sandra Badermann (60.)
SV Reichenbach vs. Post SV Dresden 2:1 (0:1)
Das lange Wochenende über den Maifeiertag bedeutete für unsere Mannschaft wieder spielfrei, ehe an diesem Sonntag der Post SV Dresden zu Gast war. Die Mannschaft aus der Landeshauptstadt steht auf Tabellenplatz zwei und konnte in den vergangenen Partien stets überzeugen, sodass die Mädels von der Paulsdorfer gewarnt waren. So sind nur drei Minuten gespielt als Badermann mit einer Flanke Scholz bedient. Diese nimmt die Kugel butterweich runter und steht allein vor der Keeperin. Ihren Abschluss pariert die Gästekeeperin sehenswert mit einer Fußabwehr. Nur eine Minute später missglückt Matusewicz ein Abschlag. Der landet genau in den Füßen von Förster, die aus 20 Metern Matusewicz sehenswert überlupft. Reichenbach war fortan völlig von der Rolle. Nichts funktionierte. Einfachste Pässe kamen nicht zur Mitspielerin, kein Gegnerdruck, kein Torschuss mehr, nichts! Die Post konnte sich die Heimmannschaft zurechtlegen und ließ es aber aus dem Team den Gnadenstoß zu verpassen. Im Abschluss agierten die Post’lerinnen nicht so sicher wie im Rest des Spieles. Der SVR hatte Glück, dass der Rückstand bis zur Halbzeit nur minimal blieb. Die Coaches Badermann und Kubitz mussten in der Kabine mal laut werden. Das war aber eigentlich nicht nötig, da jede wusste, dass es besser geht, was auch oft in der Saison bewiesen wurde. Das große Plus der ersten Halbzeit ist, dass die Tür noch offenstand. Daran appellierten die Coaches und es sollte Früchte tragen.
Die Mädels bissen sich in die Partie und man merkte allen nun auch den Willen und die Einsatzbereitschaft hat. Zehn Minuten sind gespielt als der Ausgleich fällt. Buhl überlupft die Keeperin von halbrechts. Der Ball senkt sich dann im langen Eck ins Tor hinein. Reichenbach hatte nun etwas Oberwasser, aber der zwingende Durchbruch gelang noch nicht. Es dauerte ein wenig bis Post sich wieder stabilisierte ehe sich wieder gute Möglichkeiten boten, die aber kläglich vergeben wurden, oder welche Matusewicz vereitelte. Ihr weiterer Einsatz stand dann auf der Kippe. Sie rasselte mit der Stürmerin der Post zusammen, konnte aber nach längerer Behandlungspause weitermachen. Nur wenige Minuten später gab es auf der Gegenseite die gleiche Szene. Badermann und die Gästehüterin rauschen ungebremst ineinander. Leider konnte die Keeperin nicht weitermachen. Gute Besserung an der Stelle! Die nächste Nackenschelle für Post folgte kurz darauf. Badermann fängt einen Ball ab und will an der letzten Verteidigerin vorbei. Diese bringt aber die Stürmerin des SVR zu Fall. Der Schiedsrichter entschied auf Rot. Badermann war in vollem Tempo und wäre allein auf die Keeperin zugelaufen. Kurz darauf bringt Hannig einen langen Ball auf Scholz in den Strafraum. Scholz trifft aber den Ball nicht richtig und der Abschluss ist leichte Beute. Wenige Minuten vor dem Ende kann Badermann auf Rechts auf die Grundlinie ziehen. Ihre Flanke erreicht Scholz. Welch den Ball annimmt und zum umjubelten Führungstreffer einschiebt. Reichenbach schaffte es die Führung über die Zeit zu bringen und feiert einen etwas glücklichen Heimsieg. Somit rangiert das Team auf Rang 4 und reist nächste Woche zum Thonberger SC. Anstoß ist um 13 Uhr auf der Kunstrasenanlage in Elstra.
SVR: Karolina Matusewicz – Sophie Kubitz, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Alena Morche – Paula Scholz, Emma Bräuer, Victoria Buhl (90.+6 Maja Riedel) – Sandra Badermann
Tore: 0:1 Nina Förster (4.); 1:1 Victoria Buhl (54.); 2:1 Paula Scholz (90.+4), Foto: Gerd Fechner
SpG Loschwitz/ Johannstadt 2. Vs. SV Reichenbach 1:3 (1:1)
Die Mädels vom SV hatten nach dem knappen Sieg über Serkowitz zwei Wochen Pause ehe die Serie weiterging. Dieses Mal gastierte die Mannschaft beim Tabellenvorletzten Loschwitz/Johannstadt. Was im Hinspiel noch eine klare Angelegenheit war, sollte im Rückspiel nicht so sein. Dessen waren sich die Oberlausitzerinnen bewusst. Die Gastgeberinnen setzten zudem zuletzt eine Serie hin von drei Spielen in Folge ohne Niederlage. Also mehr gewarnt konnte man nicht sein. Reichenbach begann aber gut und konnte die erste Chance bereits im Tor unterbringen. Nach einem Zuspiel von Seidel ist die Reichenbacher Nummer 7 durch und vollendet allein vor der Keeperin. In der Folge blieb Reichenbach spielbestimmend und ließ die Kugel sicher durch die eigenen Reihen laufen. Der entscheidende letzte Pass blieb aber immer irgendwo hängen oder war einen Tick zu lang. Einige Fernschüsse gaben Seidel, Kubitz und Bräuer noch ab, welche aber von der Keeperin sicher pariert wurden. Auf der Gegenseite landet dann der erste Torschuss im Netz. Ein Sonntagsschuss aus 25 Metern fällt genau unter der Latte ins Tor. Reichenbach war nun etwas von der Rolle und die Dresdnerinnen drückten Reichenbach in die eigene Hälfte. Eine große Gefahr gab es jedoch nicht. Dann war Pause.
Im zweiten Durchgang zog Reichenbach dann die Zügel straffer und mehrere Chancen boten sich. Kurz nach Wiederanpfiff verzieht die Nummer 7 nach einem Eckball nur um Zentimeter. Später geht ein Schuss von Morche noch knapp am Tor vorbei. Nach einer knappen Stunde spielt Riedel einen herrlichen Pass in die Tiefe auf die durchstartende Bräuer. Diese geht auf rechts bis auf die Grundlinie und flankt ins Zentrum. Die Nummer 7 nimmt den Ball runter und versenkt den Ball aus der Drehung flach im rechten Eck. Reichenbach drückte auf die Entscheidung nach Vorlage von Bräuer verzieht Buhl nur um Haaresbreite. Die Gastgeberinnen hatte noch eine Chance aber Matusewicz war bei dem Abschluss auf dem Posten. Ansonsten war meist der SVR in Sachen Offensivbemühungen aktiv. Nach einem Pass von Hannig setzt sich Haase stark gegen ihre Gegenspielerin durch und kann zentral vor dem Tor einschieben und den Sack zumachen. Reichenbach hatte in der Folge noch zwei gute Einschussmöglichkeiten durch Buhl und Bräuer, aber es blieb am Ende bei einem verdienten 3:1-Auswärtserfolg. Sicher nicht das beste Saisonspiel aber dennoch ein wichtiger Sieg um weiterhin in der Spitzengruppe zu bleiben. In zwei Wochen folgt das nächste Spiel dann erwartet der SVR den Tabellenzweiten Post SV Dresden. Anstoß ist um 14 Uhr.
SVR: Karolina Matusewicz – Victoria Kühnemann, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Alena Morche – Sophie Kubitz, Emma Bräuer, Lena Haase (36. Maja Riedel) – Victoria Buhl
Tore: 0:1; 1:2 Nr. 7 (4.; 57.); 1:1 Susan Lehmann (39.); 1:3 Lena Haase (83.)