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Monthly Archives: April 2024

Fußball-Frauen – Reichenbacher Frauen stellen frühzeitig die Weichen

Fußball-Fußball - SpG SV Reichenbach/SV Königshain vs Thonberger SC (4:0) am 28. April 2024, Foto: M. Witzsche
SpG Reichenbach/Königshain vs. Thonberger SC 4:0 (2:0)
Im Vergleich zur Vorwoche beim Auswärtserfolg im Ostragehege musste die komplette Abwehr umformiert werden. So rückte Seidel in die Innenverteidigung und Haase als auch Kubitz besetzten die Außenverteidigerpositionen. Was unter der Woche schon gemunkelt wurde, bewahrheitete sich. Das Reichenbacher Urgestein Madlen Kotteck bekam Wind von der personell angespannten Situation und erklärte sich bereit auszuhelfen. Besten Dank an Vermittler Erik Kotteck, Starspieler bei den Soko Darts. Kaum ging die Partie los stand Kotteck bereits im Rampenlicht. Zentral vor dem Tor behauptet sie den Ball legt aber blitzgescheit auf die völlig freie Mikonya, die den Ball mit aller Ruhe nur noch einschieben muss. Zwei Minuten später rollt der Reichenbachexpress wieder. Dieses Mal schickt Bräuer Mikonya, die in den Strafraum zieht und den Ball mit einem satten Schuss in den Giebel jagt. Nach ein paar Spielen mit Abschlusspech scheint der Knoten bei ihr geplatzt zu sein. Reichenbach blieb spielbestimmend und versuchte auf das nächste Tor zu gehen. Einen wuchtigen Distanzschuss von Bräuer kann die Thonberger Schlussfrau mit einer ansehnlichen Flugeinlage um den Pfosten lenken. Kurz darauf setzt Seidel einen Freistoß aus etwa 20 Metern an die Unterkante der Latte. Den Rebound versucht Kotteck per Fallrückzieher zu verwerten, trifft aber den Ball nicht richtig. So schnappt sich Bräuer die Kugel und versucht es von der Strafraumgrenze. Aber auch der Schuss wird pariert. Thonberg blieb lediglich durch Standardsituationen hin und wieder gefährlich.
Zur zweiten Hälfte ersetzte Scholz die noch grippal angeschlagene Riedel und Pursche ersetzte Kotteck zum Durchschnaufen. Aber das Spiel änderte sich nicht. Kurz nach dem Wiederanpfiff verfehlt Pursche nur knapp das 3:0 nach einem Querpass von Mikonya. Fortan blieben beste Chancen erstmal aus. Ein Freistoß von Seidel und einer von Morche wurden noch gefährlich, ehe Badermann einen Freistoß aus 30 Metern in die Maschen hämmerte. Kurz vor Schluss spielt Buhl einen schönen Ball auf die durchstartende Mikonya, die nur noch den Fuß hinhalten muss und bereits ihren zweiten Hattrick im SVR-Dress perfekt macht. Somit siegt die Spielgemeinschaft aus Reichenbach und Königshain am Ende verdient mit 4:0. Nächste Woche folgt erneut ein Heimspiel. Dann gastiert der Serkowitzer FSV zur gewohnten Zeit um 14 Uhr an der Paulsdorfer Straße.
SVR: Laura Pfriem – Sophie Kubitz, Sandra Badermann (C), Lene Seidel, Lena Haase – Victoria Buhl, Alena Morche – Maja Riedel (46. Paula Scholz), Emma Bräuer, Lena Mikonya – Madlen Kotteck (46. Karla Pursche)
Tore: 1:0; 2:0; 4:0 Lena Mikonya (2.; 4.; 89.); 3:0 Sandra Badermann (64.(
Fotos: M. Witzsche und Gerd Fechner

Fußball-D-Junioren

SpG FSV 1990 Neusalza-Spremberg vs SpG SV Grün-Weiß Gersdorf/SV Reichenbach (7:3)

Fußball-Frauen – Der Tag an dem der Trainer sein Lachen wiederfand

Fußball-Frauen - FSV Lok Dresden vs. SpG Reichenbach/Königshain 1:2 (0:1) am 21. April 2024, Foto: M. Witzsche
FSV Lok Dresden vs. SpG Reichenbach/Königshain 1:2 (0:1)

Aus dem Strahlen nicht mehr heraus kam Coach Heiko Badermann nach dem Abpfiff. Endlich ist es mal passiert. Die Reichenbacherinnen schaffen das für unmöglich Geglaubte. Ein Sieg gegen die Lok im Ostragehege. Das werden die Trainer noch ihren Enkeln erzählen, definitiv! Lok-Coach Ahnert verkündete vor dem Spiel: „Das eigentliche Saisonziel ist in weiter Ferne. Aber ihr sollt das Ostragehege trotzdem weiter als unbezwingbar in Erinnerung haben.“ Somit ging es los. Die Lok mit prallgefüllter Ersatzbank. Der Coach konnte sogar noch vier Mädels absagen. Reichenbach hingegen kam nur mit elf Spielerinnen nach Dresden. Aber jede motiviert bis in die Haarspitzen und darüber hinaus. Den letzten Push gab Co-Trainer Kubitz, der auf den unweit entfernten Rummel verwies und in Aussicht stellte den bei einem Sieg zu besuchen. Somit ging es los. Die Mädels von der Pauldorfer waren gut in der Partie konnten den Gegner in die eigene Hälfte drücken. Große Chancen blieben zunächst noch aus. Nach einer Viertelstunde dann ein hervorragender Angriff. Bräuer kann den Ball im Zentrum behaupten und den tödlichen Ball auf Mikonya spielen. Sie erreicht den Ball den entscheidenden Moment vor der Keeperin und kann die Kugel mit der Schuhspitze an der Torhüterin vorbei in Tor bugsieren. Reichenbach versuchte es weiter konnte noch durch zwei Fernschüsse von Morche und Bräuer und eine verheißungsvolle Strafraumaktion durch Buhl auf sich aufmerksam machen. Die Lok hatte auch ein paar Gelegenheiten, welche aber nicht allzu gefährlich waren.
Nach der Pause drückte der SVR auf das zweite Tor. Nach einem Steckpass von Seidel kann Mikonya auf der linken Außenbahn Richtung Tor durchbrechen. Mit einem Richtungswechsel kann sie ihre Gegenspielerin in leere laufen lassen und mit einem harten Schuss die Kugel im kurzen Eck vollenden. Reichenbach versuchte nun das Spiel zu entscheiden. Nach einer Flanke von Badermann verzieht Buhl per Volley nur knapp. Wenige Minuten später liegt der Ball für Kühnemann zum Freistoß bereit. Sie zirkelt aus ca. 20 Metern nur um Haaresbreite am Dreiangel vorbei. Wieder nur wenige Minuten später probiert es Badermann mit einem Fernschuss, der nur knapp über den Querbalken rauscht. Auf der Gegenseite fällt dann der Gegentreffer. Badermann wirft sich bei einem Schuss in den Weg und fälscht so den Ball zu einer Dresdnerin ab, die dann allein vor dem Tor leichtes Spiel hat. Lok hatte nun die Chance gewittert. Aber der SVR verteidigte gut und ließ so gut wie nichts zu. Kurz vor dem Abpfiff ist das Glück dann hellblau. Ein sehenswerter Schuss klatscht an das Reichenbacher Lattenkreuz. Danach ist Schluss und Reichenbach sichert sich drei Punkte und spielt nun weiter oben mit. Nächsten Sonntag gastiert dann der Thonberger SC zur gewohnten Zeit auf der heimischen Anlage.

SVR: Laura Pfriem – Victoria Kühnemann, Sandra Badermann, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Alena Morche – Lena Mikonya, Emma Bräuer, Wiebke Zimmermann – Victoria Buhl

Tore: 0:1; 0:2 Lena Mikonya (16.; 51.); 1:2 Mai Beckers (67.), Fotos: M. Witzsche

Fußball-Männer – Reichenbach taumelt weiter in bedrohliche Sphären

Fußball-Männer - SV Reichenbach vs SG Blau-Weiß Obercunnersdorf (1:3) am 20. April 2024, Fotos: Gerd Fechner

SV Reichenbach vs. SG Blau-Weiß Obercunnersdorf 1:3 (1:1)

Im vergangenen Heimspiel gastierte der KOL-Absteiger aus Obercunnersdorf an der Paulsdorfer Straße. Im Hinspiel musste man nach einem couragierten Auftritt eine knappe Niederlage einstecken. Im Rückspiel sollten unbedingt wichtige Punkte gegen den Abstieg gesammelt werden. Es ging auch gut los. Nach einer Einzelaktion trifft Gerhardt quasi vom Anstoß weg den Pfosten. Kurz darauf erkämpft Kubitz den Ball und kann direkt auf Schilling, T. weiterleiten. Dessen Flanke landet bei Khashnam, welcher mit einem wuchtigen Schuss aus spitzem Winkel vollendet. OberC war sichtlich beeindruckt und Reichenbach versuchte es weiter mit Power nach vorn. Aber hier und da fehlte die letzte Genauigkeit im entscheidenden Abspiel um daraus Profit zu schlagen. Nach 20 Minuten versackte das Spielgeschehen dann eher in der Reichenbacher Hälfte. So kam es auch direkt zum Ausgleich. Obercunnersdorf blieb am Drücker. Entlastungsangriffen seitens der Reichenbach wurden seltener. Somit ging es mit einem Unentschieden in die Pause.
Die zweite Hälfte knüpfte dann direkt an die Spielverteilung dem Ende der ersten Hälfte an. OberC drückte Richtung Tor aber es fehlten die Ideen. Kapitän Hofmann hatte dann eine. Er konnte über die linke Außenbahn in den Sechzehner ziehen und dort einen Elfmeter schinden, welcher indiskutabel war. Der Gefoulte versenkte selbst. Reichenbach versuchte zwar alles gegen die drohende Niederlage zu setzen, aber sollte leider zu keinem Treffer mehr kommen. Schüsse von Freund und Schilling, T. verfehlten ihr Ziel, ebenso einen Kopfball von Schilling, D.. Kurz vor Ende der Partie macht Obercunnersdorf mit dem dritten Tor dann alles klar. Die drei Punkte gehen verdient nach Obercunnersdorf. Reichenbach machte gewiss kein schlechtes Spiel schafft es aber nicht über die gesamte Spieldauer eine Topleistung, die nötig gewesen wäre, abzurufen. Ein Wort noch zum Unparteiischen, der unter Beobachtung stand. So muss das sein. Stets Herr der Lage, immer kommunikativ auf Augenhöhe und strahlte zudem Sicherheit und Souveränität aus. Weiter so!
Da die Konkurrenz abliefert, ist die Situation nun äußerst angespannt. Es müssen unbedingt Punkte her. Vielleicht ja an diesem Samstag, dann gastiert der SVR um 15 Uhr in Herwigsdorf.

SVR: Marcus Lehmann – Leon Kubiziel, Benni Grohmann, Raik Schönfelder, Sebastian Arlt – Tom Kubitz – Tom Schilling, Paul Freund (C), Chris Gerhardt, Christian Seeliger (79. David Schilling) – Abdullah Khashnam (30. Niklas Zingel)

Tore: 1:0 Abdullah Khashnam (1.); 1:1 Willi Vogt (22.); 1:2 Jeremy Hofmann (50./Foulelfmeter); 1:3 Florian Weseloh (88.), Fotos: Gerd Fechner