
SV Reichenbach vs. FSV Lokomotive Dresden 1:3 (1:0)
Nach dem Unentschieden in Ludwigsdorf sollten gegen den Tabellendritten und ebenso noch ungeschlagenen Gegner drei Punkte her und die Führung in der Tabelle zu behalten. Leider mussten Haase, Seidel und Kühnemann passen, aber es konnten dennoch 13 Spielerinnen aufgeboten werden. Dies fing auch gut an. Nach nur wenigen Minuten verzieht Badermann nur knapp. In der 8. Spielminute fungiert sie als Vorlagengeber. Sie bedient Scholz welche aus 16 Metern direkt abzieht und die Kugel knallhart in den Winkel hämmert. Reichenbach drückte auf das zweite Bräuer spielt einen herrlichen Pass auf Badermann, welche aber im Eins gegen Eins scheitert. Nur eine Minute später bedient Bräuer Scholz, bei ihrem Abschluss muss sich die Keeperin ganz lang machen, um die Kugel um den Pfosten zu lenken. Auf der Gegenseite brachte eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft fast den Ausgleichtreffer für die Gäste aber die Chance wurde vergeben. Somit gingen die Reichenbacherinnen mit einer knappen Führung in die Kabine.
Die zweite Hälfte begann nicht gut. Dresden nahm das Zepter in die Hand und kam zu Möglichkeiten und schließlich in der 53. zum Ausgleich. Matusewicz pariert zwar stark im Eins gegen Eins, aber der Abpraller landet direkt bei der Stürmerin, welche dann vollendet. Reichenbach kam nur noch selten vor das Tor. Wenn dann aber gefährlich, wie Bräuer, deren Abschluss leider zu zentral ist. Lok kommt durch einen Fernschuss in Führung und kann sogar kurz darauf auf 1:3 erhöhen. Reichenbach musste nun wieder zur Form der ersten Hälfte finden. Einen Foulelfmeter konnte Bräuer leider nicht im Tor unterbringen und auch ein Freistoß von Badermann findet den Weg nicht ins Tor, sodass die erste Saisonniederlage besiegelt ist. Eigentlich schade, da es vor allem in der ersten Hälfte kein schlechter Auftritt war. Nächste Woche wird es nicht einfacher, dann gastieren die Mädels des SVR beim Tabellenführer Serkowitz.
SVR: Karolina Matusewicz – Sophie Kubitz, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kaßner – Alena Morche, Maja Riedel – Paula Scholz, Emma Bräuer, Jaqueline Noack – Sandra Badermann
Tore: 1:0 Paula Scholz (8.); 1:1; 1:2 Patricia Appel (58.; 74.); 1:3 Alice-Sandy Knott (75.)