
SV ZODEL 68 e.V. – SV Reichenbach 3:0 (1:0)
Zwei Tage nach dem Jänkendorfspiel stand schon die nächste Aufgabe auf dem Plan. Um den Nachrichten aus dem Wetterbericht zu folgen und nicht noch eine Absage zu riskieren, verlegte man das Spiel auf den Hartplatz nach Zodel. Doch schon nach 3 Minuten sollte sich das rechen. Reichel prügelt den Ball mit einem Abschlag in die Reichenbacher Spielhälfte. Dort springt er einmal auf und über Lehmann hinweg in die Maschen. Nun musste Reichenbach das ganze Spiel einem Rückstand hinterhereilen. Jedoch sah es anfangs nicht verkehrt aus. Man hatte Oberwasser und ließ nicht viel zu. Bis dann nach 15 Minuten der SV Zodel der Partie beitrug und der SVR war ab diesem Zeitpunkt völlig abwesend. Zodel konnte gar noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen, aber der Querbalken hatte beim Kopfball von Petrick etwas dagegen. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabine. Es wurde sich gegenseitig nochmal Mut zugesprochen, doch all das brachte nichts. Nur 2 Minuten nach Wiederanpfiff kann Richter auf die Grundlinie ziehen und in der Box Petrick mustergültig bedienen. Den Ball über die Linie zu nicken, war nur noch ein Kinderspiel. Eine nennenswerte Chance gab es für den SVR als Busch aus 30 Metern mal einen Faden auspackt, welcher im dumpfen Aufprall des Querbalkens endet. Eine strittige Szene gab es im Sechzehner der Gastgeber. Freund wird unsanft von den Beinen geholt. Hier hätte der ansonsten gute und großzügige Schiedsrichter auf den Punkt zeigen müssen. Vielleicht hätte es den Spielstand verändert. Wichtiger wäre aber gewesen, ob dann eine Reaktion gekommen wäre. Lirum larum, den Schlusspunkt setzt Zodels sympathischer Hero, Randy Richter. Er kann allein auf Lehmann zulaufen und wie in alten Tagen die Kugel eiskalt im Tor unterbringen. Das beste für Reichenbach war, dass der Schiedsrichter zum Wohle aller Blau-Weißen die Pfeife in den Mund nahm und die Partie beendete. Völlig verdient sichert sich Zodel den Dreier und kann nach dem 6-Punktewochenede zuversichtlich in die nächsten Spiele gehen. Hartplatz hin oder her, Ausreden gab es nach dem Spiel reichlich zu hören. Aber am Ende sollte jeder wissen, dass man ohne Willen, Kampfgeist und Biss, dieses Spiel auch gegen acht Zodler auf dem Rasen verliert! Zodel gibt nun die rote Laterne nach Reichenbach weiter. Aber es gilt die Köpfe oben zu halten. Nur ein Sieg und man ist wieder voll dabei. Also Mund abwischen und am spielfreien Wochenende sich reaktivieren um im nächsten Heimspiel gegen Klitten/ Boxberg alles in die Waagschale zu werfen, denn das wird für einen Dreier nötig sein.
Tore: 1:0 Patrick Reichel (3.), 2:0 Enrico Petrick (47.), 3:0 Randy Richter (76.)
T.K.