Unparteiischer bringt Reichenbach um den Sieg!

Fußball-1. Männer – LSV 1951 Spree : SV Reichenbach (3:2)

LSV Spree – SV Reichenbach 3:2 (0:2)

Heute spielten die Reichenbacher beim direkten Tabellenkonkurenten, dem LSV Spree. Der LSV empfing die Reichenbacher auf äußerst schwierigem Terrain. Der Platz war sehr uneben, zum Teil arm an Rasenanteilen und gefroren. Schöne Spielzüge konnte man also gleich vergessen. Von Beginn an merkte man dem SVR den Willen an. Nach einer Ecke von Tom Schilling kommt David Schilling per Kopf an die Kugel und erzielt das 1:0. Nur wenige Minuten später konnte der SVR nach einer Spreeecke kontern. Patrick Kirschner marschiert Richtung Tor und schiebt eiskalt ein. Spree blieb meist nur durch ihre Nummer 10 Felix Kauschmann gefährlich. Mit der Führung ging es in die Pause. Nun kam Spree bissiger aus der Kabine und erarbeitete sich mehr Raum. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld springt Schönfelder zum Klärungskopfball empor. Dabei wird er klar von seinem Gegenspieler im Rücken gestoßen. Die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Doch nur Sekunden später entscheidet der Schiedsrichter nach Foulspiel SVR auf Strafstoß. Dieser wurde verwandelt. So war Spree wieder im Spiel. Doch dazu hätte es gar nicht kommen müssen. Die Partie plätscherte vor sich hin. Nach 75 Minuten kommt es wieder zu einer fragwürdigen Szene. Jens Träger holt den Ball aus dem Wald und legt ihn zum Einwurf für Eddy Bauz auf die Linie. Daraufhin gibt der Schiedsrichter Jens den gelben Karton. Begründung: Zeitspiel. In Minute 80 dann der Höhepunkt! Ein langer Ball fliegt in den Reichenbacher Strafraum. Die Nummer 9 des LSV Spree umklammert Willy Bauz. Dieser kann keine Bewegung mehr ausführen geschweige denn die Hände heben. Freunde, da gibt’s keine zwei Meinungen! Offensivfoul! Der Schiedsrichter lässt weiterspielen und ein weiterer Spreeakteur läuft gemütlich an Willy und dem Ringer vorbei und erzielt das 2:2. Lächerlich! In Minute 90 gibt es dann wieder Strafstoß für Spree. Nach dieser Entscheidung schlägt der Schütze Patrick Kirschner ins Gesicht und niemand hats gesehen. Zumindest keiner der Unparteiischen. Die Ausrede: Die Zuschauer haben mich abgelenkt. Der fällige Elfmeter sitzt und der Schlusspfiff ertönt. Kurz nach dem Spiel fragt der Unparteiische den SVR-Trainer Peter Schilling ob es Verletzte gibt. Noch angefressen von der Leistung des Schiedsrichters erwidert er: „Das weiß ich doch jetzt noch nicht!“ Daraufhin brüllt der Schiedsrichter, dass selbst der Gästetrainer einschreiten muss. Es ist immer leicht die Schuld bei den Offiziellen zu suchen aber das müssen sie sich heute gefallen lassen. Klare Fehlentscheidungen entschieden heute die Partie zu ungunsten des SVR. Der SVR muss sich vorwerfen, dass sie den Sack nicht zugemacht haben und in sich in Hälfte zwei einigelten. Sprees Sportkamerad Felix Kauschmann fand nach dem Spiel die richtigen Worte: „Das war eine sehr unglückliche Niederlage für euch.“
Nun wird die Luft immer dünner. Man steht mit 4 Punkten auf dem Vorletzten Tabellenplatz. Lediglich das Torverhältnis bewahrt Reichenbach vor der roten Laterne. Spree hingegen kann wieder etwas durchatmen und ist nun mit 4 Punkten Abstand einen Platz vor Reichenbach.
Nächste Woche gastiert Zodel in Reichenbach. Es müssen endlich Punkte her!

SVR: Abdullah Kashnam, Eddy Bauz, Raik Schönfelder, Marcus Beilschmidt, Willy Bauz, Patrick Kirschner, Tom Schilling, Christian Seeliger, Tom Kubitz, David Schilling, Jens Träger

Torfolge: 0:1 David Schilling (22.); 0:2 Patrick Kirschner (25.); 1:2 Eric Weiser (49./ Elfmeter); 2:2 Philipp Segieth (80.); 3:2 Eric Weiser (90./ Elfmeter)