SV Reichenbach - Nieskyer Straße 31, 02894 Reichenbach OL | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ | KONTAKT | GÄSTEBUCH
FSV Lokomotive Dresden vs. SV Reichenbach 1:0 (0:0)
Nach dem Derbysieg stand schon der nächste harte Prüfstein im Weg. Beim FSV Lok gelang dem SV Reichenbach noch kein Punktgewinn. Leider mussten die Reichenbacher Damen zudem noch auf Kassner und Morche verzichten. Die Vorzeichen waren also alles andere als gut. Dennoch kamm Reichenbach gut in die Partie und verbuchte nach einer Viertelstunde die erste dicke Möglichkeit. Badermann kommt etwa 15 Meter vor dem Tor zum Abschluss wird aber von der Gegenspielerin beim Abschluss noch entscheidend gestört, sodass die Schlussfrau der Lok mit einer Fußabwehr brillieren kann. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel wo die Heimmannschaft zum Ende der ersten Hälfte besser wurde aber den Weg ins letzte Drittel zu selten fand. Reichenbach hatte noch Halbchancen von Bräuer und Scholz zu verbuchen. Folgerichtig ging es torlos in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte sollten sich das Bild gleichen. Ein Duell auf Augenhöhe mit viel zu wenigen Chancen. Türpel hat fünf Minuten nach Wiederbeginn einen Riesen auf dem Fuß scheitert aber an der stark reagierenden Matusewicz. Nach einer knappen Stunde sollte eine Standardsituation das Spiel entscheiden. Güldner bekommt die Hereingabe von rechts Außen exakt auf den Fuß und braucht nur noch hinhalten. Reichenbach lief nun einem Rückstand hinterher und hat mit Bräuer eine sehr gute Chance. Aus halbrechter Position visiert sie aus 16 Metern die lange Ecke an. Dresdens Schlussfrau ist aber zur Stelle und lenkt das Leder um den Pfosten. Nicht viel später muss der SVR den Ausgleich machen. Badermann startet aus der eigenen Hälfte und hat nur noch das Tor und die Schlussfrau der Lok vor sich. Ihr versagen aber die Nerven und verzieht diese Großchance. In der Folge passierte nichts mehr, was den Spielstand hätte verändern können. Somit fahren die Reichenbacher Mädels mit einer bitteren Niederlage wieder nach Hause. Ein Unentschieden wäre definitiv verdient gewesen. Nun heißt es sich zu schütteln und nächste Woche dem Tabellenzweiten Serkowitzer FSV im Heimspiel um 14 Uhr die Stirn zu bieten.
SVR: Karolina Matusewicz – Sophie Kubitz, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Victoria Kühnemann – Lene Seidel (26. Wiebke Zimmermann), Victoria Buhl – Paula Scholz, Emma Bräuer, Lena Haase – Sandra Badermann
Tor: 1:0 Anke Güldner (53.)
SV Reichenbach vs. TSV Herwigsdorf 1891 4:0 (1:0)
Auf den Auswärtserfolg in Spitzkunnersdorf sollte unbedingt ein Heimsieg folgen. Nchdem die Reichenbacher äußerst unglücklich kurz vor Schluss in Herwigsdorf verloren, benötigte es keiner ellenlangen Motivationsrede. Unter der Woche waren Torwart Lehmann und Bauz noch fraglich, suchten aber am Vormittag nochmal die Praxis Große auf. Der Chef persönlich konnte bei beiden grünes Licht geben. Vielen Dank für deinen Einsatz Felix!
Doch nun zum Spiel. Die erste Chance gaben die Gäste nach etwa fünf Minuten. Lehmann ist aber mit einem sehenswerten Reflex zur Stelle und verhindert den frühen Rückstand. Kurz darauf hat Reichenbach die Chance auf die Führung. Matusewicz steigt nach einem Freistoß von Kubitz hoch, verfehlt aber mit seinem Kopfball das Tor nur knapp. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Offensivdrang auf beiden Seiten. Weitere erwähnenswerte Chancen blieben aber vorerst aus. Nach einer halben Stunde geht Lichter mit Tempo in die Box, wo er regelwidrig ausgebremst wird. Freund nimmt sich den Ball und verwandelt seinen dritten Elfmeter in Folge sicher. Fortan blieb das Spiel ausgeglichen. Zum Ende der Halbzeit gab es nochmal zwei gute Möglichkeiten für das Heimteam. Kubiziel scheitert per Drehschuss und Kubitz verpasst eine Hereingabe von Lichter nur um Haaresbreite.
Reichenbach wollte nun in Hälfte zwei den Sack zumachen. Grohmann erhöht dann nach zehn gespielten Minuten in Durchgang zwei auf 2:0. Nach Ecke bekommt Herwigsdorf den Ball nicht geklärt und Grohmann bleibt Stressfaktor und bekommt die Kugel vor den starken Rechten. Er fackelt nicht lange und haut die Kugel in die Maschen. Wenige Minuten später spielt Matusewicz einen Pass auf Kubitz, welcher auf halbrechts ohne Gegnerdruck den Ball annehmen kann. Nach einem Doppelpass mit Müller steht er völlig allein vor dem Gästekeeper und vollendet im kurzen Eck. Matusewicz setzte nach schönem Pass von Schilling den Deckel engültig drauf. Sein Abschluss von der Sechzehnerkanter zentral vor dem Tor geht exakt rechts neben dem Pfosten ins Tor. Herwigsdorf konnte in der zweiten Hälfte nichts mehr entgegensetzen und kam so gut wie gar nicht mehr zu nennenswerten Abschlüssen. Somit geht der Sieg der Schillingelf in Ordnung. Nächste Woche folgt der erste von zwei Nachholern an der Paulsdorfer Straße. Zu Gast ist zu gewohnten Uhrzeit die SpVgg. Ebersbach.
SVR: Marcus Lehmann – Willy Bauz, Paul Freund (C), Sebastian Arlt, Justus Knötschke (68. Rene Keil) – Benni Grohmann, Tom Kubitz – Leon Kubiziel, Manuel Lichter, Jens Müller (68. Tom Schilling) – Jacek Matusewicz
Tore: 1:0 Paul Freund (31./ Foulelfmeter); 2:0 Benni Grohmann (55.); 3:0 Tom Kubitz (61.); 4:0 Jacek Matusewicz (76.)
Langer, Udo 497
Miethig, Peter 488
Schaaf, Andreas 494
Hanschmann, J./Elsner, Ch. 494
Heyne, Benjamin 528
Schneider, Volker 510
| SV Reichenbach e.V., Abt. Kegeln | Stand: 20.03.2023 | |||||||||
| OKV- Klasse – Staffel 2 | ||||||||||
| 14. Spieltag – Abschlussbericht | ||||||||||
| SV Reichenbach | 2 : 0 | MSV BW Kreckwitz | ||||||||
| Name, Vorname | Gesamt | Name, Vorname | Gesamt | |||||||
| Langer,Udo | 497 | Nickisch,Jens | 510 | 1 | ||||||
| Miethig,Peter | 488 | 1 | Schubert,Alexander | 474 | ||||||
| Schaaf,Andreas | 494 | 1 | Scheibl,Ralph | 405 | ||||||
| Hanschmann,J./Elsner,Ch. | 494 | 1 | Ulbrich,Heiko | 492 | ||||||
| Heyne,Benjamin | 528 | 1 | Klose,Toni | 469 | ||||||
| Schneider,Volker | 510 | 1 | Schubert,Sebastian | 497 | ||||||
| Punkte 2 | 3.011 | 5 | 7 : 1 | Punkte | 2.847 | 1 | ||||
| KSV Neustadt | 0 | 2640 | 0 : 2 | 8 | 2969 | KV Rodewitz/Hochkirch | ||||
| SV Turbine Bautzen | 3 | 3074 | 0 : 2 | 5 | 3085 | ISG Hagenwerder 2 | ||||
| Radeberger SV | 7 | 3117 | 2 : 0 | 1 | 2925 | SV Koweg Görlitz | ||||
| Abschluss- Tabellenstand: | Spiele | Schnitt | Pkt. | Mannschafts-Pkt. | ||||||
| 1. | MSV BW Kreckwitz | 14 | 3.021,8 | 22:06 | 78 : 34 | |||||
| 2. | KV Rodewitz/Hochkirch | 14 | 3.009,6 | 21:07 | 75,5 : 36,5 | |||||
| 3. | ISG Hagenwerder 2 | 14 | 2.952,4 | 15:13 | 59,5 : 52,5 | |||||
| 4. | SV Turbine Bautzen | 14 | 2.968,9 | 13:15 | 56 : 56 | |||||
| 5. | SV Reichenbach | 14 | 2.924,1 | 13:15 | 53 : 59 | |||||
| 6. | Radeberger SV | 14 | 2.910,7 | 12:16 | 56 : 56 | |||||
| 7. | SV Koweg Görlitz | 14 | 2.797,8 | 12:16 | 41 : 71 | |||||
| 8. | KSV Neustadt | 14 | 2.782,3 | 04:24 | 29 :83 | |||||
SV Reichenbach vs. SpG Ludwigsdorf/Gebelzig 2:1 (0:0)
Der SVR wartet in 2023 noch auf den ersten Dreier. Das sollte an diesem Tag endlich passieren. Gegner war die spielstarke Mannschaft aus Ludwigsdorf/Gebelzig. Reichenbach begann schwungvoll und hatte anfangs die Oberhand. Bräuer hat die erste Chance zu verbuchen. Sie kann allein auf die Keeperin zugehen, muss aber auf Grund von Gegnerdruck verfrüht abschließen. Die Keeperin macht sich lang und pariert gut. Kurz darauf eine ähnliche Szene Morche kann ihrer Gegnerin erteilen, kann aber auf letzter Rille noch bein Abschluss gestört werden, sodass der Ball sichere Beute für die Schlussfrau der Gäste ist. Ludwigsdorf fand in der Anfangsphase in der Offensive nicht statt und die agile Bräuer kommt aus Nahdistanz zum Schuss wird aber von der Verteidigerin geblockt. So auch nach einer Ecke von Morche. Zehn Minuten vor Schluss waren dann die Gäste mal abschlussaktiv. Aber die Fernschüsse waren für Matusewicz keine Prüfung. Kurz vor der Pause bekommt Reichenbach eine Ecke nicht gut aus dem Strafraum. Biedermann hat den Rebound, aber Hannig ist zur Stelle.
Die zweite Hälfte gestaltete sich dann eher ausgeglichen mit leichten Feldvorteilen für die Gäste. Aber gefährliche Abschlüsse blieben auf beiden Seiten zunächst rar. Ludwigsdorfs Seidel verzieht mit einem Distanzschuss knapp. Nach einer guten Stunde fängt Morche im Zentrum den Ball ab und steckt butterweich auf Bräuer durch. Sie kann von halblinks aus ca. 14 Metern im rechten Eck vollenden. Ludwigsdorf musste nun die Schlagzahl erhöhen. Es dauerte zehn Minuten als Biedermann nach einem Stellungsfehler durch war und eiskalt vollendete. Alle dachten die Partie endet mit einen leistungsgerechten Remis. Aber Scholz setzt kurz vor Ende den Lucky Punch für die Damen des SVR. Sie stört energisch und nutzt einen Abwehrschnitzer aus. Allein vor der Torhüterin legt sie den Ball überlegt ins lange Eck und versinkt in der Jubeltraube. Spielerisch haben die Mädels definitiv bessere Spiele abgeliefert, aber kämpferisch war es eine tadellose Leistung. Doch viel Zeit zum Feiern bleibt nicht. Nächsten Sonntag gastiert Reichenbach beim Tabellenführer Lok Dresden. Anstoß ist dort um 13 Uhr.
SVR: Karolina Matusewicz – Lena Haase, Laura Pfriem, Anne Hannig (C), Julia Kassner – Lene Seidel, Sandra Badermann – Paula Scholz, Emma Bräuer, Alena Morche – Victoria Buhl (90. Maja Riedel)
Tore: 1:0 Emma Bräuer (67.); 1:1 Nadja Biedermann (77.); 2:1 Paula Scholz (88.)
Foto: Gerd Fechner