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News-Fußball

SpG BSV Lockwitzgrund/ Lichtenberg – SV Reichenbach 2:1 (1:1)
Nach dem knappen aber hochverdienten Sieg in Spitzkunnersdorf gastieren die Reichenbacher Damen beim BSV Lockwitzgrund. Die Reichenbacherinnen nahmen die Spielekontrolle an sich und hatten in Person von Scholz zwei gute Chancen auf die Führung, welche aber ungenutzt blieben. Der SVR war tonangebend und kam in Person von Badermann zur Führung. In Folge dessen wurde das Fußball spielen auf Seiten der Reichenbacherinnen eingestellt. Der BSV machte nun Betrieb und kam kurz darauf zum Ausgleich. Mit diesem Unentschieden ging es dann in die Pause.
In Hälfte zwei sahen die Zuschauer dann einen Abnutzungskampf. Lockwitzgrund spielte besser und kam zu Chancen. Nach einer Stunde verliert der SVR den Ball in der Vorwärtsbewegung und Menzel bestraft diesen Fauxpas eiskalt. Reichenbach ging nochmal in die Schlussoffensive kam aber nicht zum Ausgleichstreffer. Entweder verfehlten die Abschlüsse das Tor oder die Keeperin war zur Stelle. Nächste Woche erwartet der SVR den SV Loschwitz auf der heimischen Anlage an der Paulsdorfer Straße. Anstoß ist am Sonntag um 14 Uhr.
SVR: Karolina Obuchowska – Laura Pfriem, Sandra Badermann, Lotte Vetter, Sophie Bork – Anne Hannig, Lene Seidel (C) – Paula Scholz, Alena Morche, Lena Haase (83. Lea Pavel) – Victoria Buhl
Tore: 0:1 Sandra Badermann (30.); 1:1; 2:1 Ellen Menzel (34.; 59.)
T.K.

TSV 1861 Spitzkunnersdorf II – SV Reichenbach 0:1 (0:0)
Nach der Lehrstunde gegen die starken Schiebockerinnen ging es zum Auswärtsspiel nach Spitzkunnersdorf, die mit einem Sieg zum SVR aufschließen konnten. Nachdem beide Teams jeweils ein Warschüsschen abgaben, sah sich der SVR in der Pflicht Tore auf die Anzeigetafel zu bringen. Die erste Chance hat Alena Morche, die aus spitzem Winkel an der Keeperin scheitert. Die beste Chance der ersten Hälfte hat Paula Scholz. Sie wird auf links von der spielfreudigen Morche freigelegt. Ihr präziser Abschluss landet am Pfosten. Reichenbach hatte das Spielgeschehen unter Kontrolle, lediglich die Tore fehlten. Demnach ging es torlos in die Pause.
Nach dem Anpfiff erhöhte der SVR die Schlagzahl und belagerte Spitz in dessen Hälfte. Badermann zieht aus 30 Metern ab, aber die Keeperin kann das Geschoss an die Latte lenken. Den Nachschuss vergibt Haase. Nach einer knappen Stunde schnibbelt Seidel einen Freistoß aus dem Halbfeld in die Box. Dort nimmt Badermann die Kugel butterweich runter und vollendet aus neun Metern Entfernung. Reichenbach wollte nun den Deckel draufmachen. Badermann haut erneut einen Fernschuss an das Lattenkreuz. Beim Abstauber steht Seidel im Abseits. In der 80. Minute steckt Badermann einen Ball auf Buhl, welche aber im 1 gegen 1 mit der Keeperin vertendelt. Kurz vor Ende hat Morche die Entscheidung auf dem Fuß. Buhl spielt sie schön frei, doch deren wuchtiger Abschluss von der Sechzehnerkante wird von der Keeperin stark entschärft. In der Summe gewinnt Reichenbach, nach einem starken und couragierten Auftritt, völlig verdient aber ein wenig zu niedrig bei der Reserve des TSV Spitzkunnersdorf. Nächste Woche Sonntag gastieren die Mädels um 10 Uhr bei der SpG Lockwitzgrund/ Lichtenberg.
SVR: Karolina Obuchowska – Laura Pfriem, Sandra Badermann, Sophie Bork, Sarah Knop – Lene Seidel (C), Anne Hannig – Paula Scholz (87. Lea Pavel), Alena Morche, Lena Haase (86. Lea Tschuschke) – Victoria Buhl
Tor: 0:1 Sandra Badermann (58.)
T.K.
TSG Lawalde – SV Reichenbach 5:0 (4:0)
Am vergangenen Samstag reiste der Tabellenfünfte zum Spitzenreiter aus Lawalde nach Löbau, weil deren Platz gewartet wird. Wer aber dachte, dass dies ein Spiel auf Augenhöhe würde, konnte schon vor dem Spiel enttäuscht werden. Fünf Spieler aus der Vorwoche sagten bereits Anfang der Woche ab, sodass bis Freitag noch keine elf Mann zusammen waren. Doch zum Glück fanden sich unsere erfahrenen Recken zusammen, die in die Bresche sprangen. Co-Trainer Badermann, als Notnagel stets im Trikot am Seitenrand musste dieses Mal über die volle Distanz ackern, Allrounder Uwe Mierdel spielt dort, wo man ihn halt hinstellt und gibt immer 100% und zu guter Letzt Dirk Richter, am Vormittag noch mit den D-Junioren auf Auswärtsreise machte er am 01.06.19 sein letztes Männerspiel. Danke, dass ihr da ward und alle eine gute Leistung abgerufen habt. Dennoch kommt der mahnende Zeigefinger. Das kann nicht die Lösung sein! Wo sind unsere jungen Spieler hin, die noch in der Vorsaison Fuß fassten? Falls es in Vergessenheit geraten ist: Training ist dienstags und donnerstags um 19 Uhr. Der Altersdurchschnitt lag im Übrigen bei 32,6 Jahren! Zum Vergleich Lawalde: 24,4 Jahre.
Zum Spiel: Auf sehr weichen weichen und schwierigem Terrain gebührte dem SVR die erste Chance. Kubitz spielt im Mittelfeld mit Schilling einen Doppelpass und kommt aus 18 Metern zum Schuss. Doch Buchholz lenkt das Geschoss mit den Fingerspitzen über den Querbalken. Wenige Minuten später misslingt Kasper ein Klärungsversuch Starschinski nimmt die Kugel an und hämmert sie aus 20 Metern in den Knick. Nur zwei Minuten später fehlen den zweiten Innenverteidiger Freund die Anspielstationen und er wählt einen Risikopass. Die TSG funkt aber dazwischen und Wollmann vollendet im Sechzehner stehend maßgenau im linken unteren Eck. Kurz darauf die nächste Slapstickeinlage. Bauz will Keeper Lehmann anspielen und der Ball bekommt aufgrund des schmierigen unebenen Platzes eine Eigendynamik, sodass Lehmann das Leder verfehlt und es ins eigene Tor trudelt. Da war die Messe schon gelesen. Reichenbach stabilisierte sich und ließ den Ball über mehrere Stafetten in den eigenen Reihen aber ohne für Gefahr zu sorgen. Die gab es ausschließlich über Standards. So war es in Hälfte eins erneut Buchholz der einen Kopfball von Freund aus dem Winkel fischt. Auf der Gegenseite wird Reichenbach ausgekontert und in Person von Kalauch mit dem 4:0 bestraft.
In der zweiten Hälfte kämpften die Reichenbacher weiter aufopferungsvoll und ließen nicht sehr viel zu. Zweimal parierte Lehmann glänzend. Beim 5:0 war er aber machtlos. Kasper kommt so ungünstig an einen eigentlich harmlosen Abschluss, sodass der Ball über Lehmann unhaltbar ins Tor fliegt. Auf der anderen Seite ist es wieder ein gefährlicher Freistoß von Kubitz aus dem Halbfeld. Dieses mal fliegt wieder Buchholz und verhindert den Einschlag durch seinen eigenen Mitspieler. Der Unparteiische Benny Miersch zeigte, wie schon beim Auswärtsspiel in Großschönau eine tadellose Leistung und strahlte in brenzligen Situationen stets Ruhe und Fachkenntnis aus.
Am Ende geht die TSG als verdienter Sieger vom Feld. Dennoch verteilte der SVR reichlich Geschenke und war am Ende selbst Schuld, dass das Ergebnis so deutlich ausfiel. Auf Lawalder Seite war ein glänzend aufgelegter Schlussmann, der den Reichenbachern nicht mal einen Ehrentreffer gönnte. So hoffen wir im nächsten Spiel auf mehr Zusagen! Gespielt wird am Samstag in Reichenbach um 15 Uhr gegen den Ostritzer BC.
SVR: Marcus Lehmann – Willy Bauz, Paul Freund (C), Steffen Kasper, Dirk Richter – Heiko Badermann, Melchior Hillert, Tom Kubitz – Adnan Obeid (55. Uwe Mierdel), Tom Schilling, Julius Hindemith
Tore: 1:0 Max Starschinski (11.); 2:0 Danny Maik Wollmann (13.); 3:0 Willy Bauz/ Eigentor (16.); 4:0 Max Richard Kalauch (40.); 5:0 Louis Winkler (71.)
T.K.
SV Reichenbach – Bischofswerdaer FV 08 2. 0:3 (0:1)
Bei sommerlichen Temperaturen im Oktober gastierte die zweite Mannschaft vom Bischofswerdaer FV an der Paulsdorfer Straße. Von Beginn an zeigten sie den Reichenbacherinnen auf wo die drei Punkte hinsollten. Nämlich nach Schiebock. Folglich trifft Rinke bereits nach zwei gespielten Minuten als sie allein auf Obuchowska zuläuft, sie umkurvt und einschiebt. Bischofswerda war frischer agiler und einfach immer einen Schritt früher am Ball. So gab es mehrere Abschlüsse. Aber Obuchowska hielt den SVR im Spiel. Vorn scheitert Reichenbach kurz vor der Pause an der glänzend aufgelegten Keeperin. Mit dem knappen Rückstand ging es dann in die Pause.
Nochmal raufte man sich auf, aber an diesen Tage war Bischofswerda einfach eine Klasse für sich und erhöhte verdient auf 2:0 und kurz später auf 3:0. Reichenbach hatte noch eine Chance in Person von Bork, die aber nach einer Flanke von Hannig volley verzieht. Am Ende steht eine verdiente 0:3-Niederlage gegen den Staffelfavoriten zu Buche. Nun gilt es an den Mängeln zu arbeiten und aus den Fehlern zu lernen. Nächste Woche spielen die Reichenbacherinnen um 11:30 Uhr bei der zweiten Mannschaft des TSV Spitzkunnersdorf.
SVR: Karolina Obuchowska – Laura Pfriem, Sophie Bork, Lotte Vetter, Sarah Knop – Lene Seidel (C), Anne Hannig – Paula Scholz (84. Lea Pavel), Alena Morche, Lena Haase – Victoria Buhl
T.K.