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News-Fußball
Aufopferungsvoller Kampf lässt SVR trotzdem mit leeren Händen dastehen.
SV Reichenbach – SG Kreba-Neudorf 0:2 (0:1)
Nach der derben Klatsche gegen Kodersdorf musste man die Köpfe schnell frei bekommen. Denn nur 4 Tage später kam die SG Kreba-Neudorf nach Reichenbach. Aufgrund des Kodersdorfspieles und geschuldet von vielen Ausfällen war man gezwungen am System zu basteln. Man entschied sich, obwohl es in der Vergangenheit immer völlig in die Hose ging, für eine Viererkette mit zwei kopfballstarken und robusten Innenverteidigern. Das funktionierte über weite Strecken recht gut. Auch wenn man bereits nach fünf Minuten in Rückstand geriet. Ein vermeintliches Handspiel von Kreba wird nicht geahndet und Jurack kann sich im Strafraum geschickt um Beilschmidt drehen und den Ball ins kurze Eck feuern. Aber anders als gegen Kodersdorf sanken die Köpfe nicht prompt dahin. Man blieb agil und giftig in den Zweikämpfen. Auch der Gast nahm das Kampfspiel an, was vor allem die Unparteiischen manchmal vor fragwürdige Entscheidungen stellte. Zudem erhitzten die Krebaer „Fans“ unnötig die Gemüter. Das war im übrigen die einzige Gruppe, die sich für ihren Samstagsauftritt kein Lob abholen durfte. Auch wenn in vielen derer Haushälte die gute alte Regel ‚wer schreit hat Recht‘ Priorität hat, hat sowas auf und neben dem Fußballplatz nichts zu suchen. Auf dem Feld blieb es der Kampf um wirklich jeden Ball. Chancen kamen deshalb nur selten zu Stande. Ein Fernschuss von Kreba-Neudorf kurz vor der Pause geht nur um Zentimeter über den Querbalken. In der 72. Minute kann Jurack dann auf 2:0 erhöhen. Aber Reichenbach steckte nicht auf. Kurz nach dem Treffer verwehrt der Linienrichter Schilling, T. den Alleingang auf den Keeper, da er im Moment der Ballabgagbe im Abseits stand. Aber solange es noch keine kalibrierte Linie gibt, ist diese Diskussion hinfällig. Heribert Bruchhagen nach dem Spiel jedoch erbost: „Ich brauche für diese Situation nur einen Blick und sehe: Das ist kein Abseits. Jeder, der Fußball gespielt hat, weiß doch, dass das kein Abseits ist. Hör auf! Das ist doch kein Abseits!“ Kurzum dem SVR blieb ein Treffer verwehrt und somit verliert man auch dieses Spiel mit 0:2. Trotzdem auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Wichtig ist es halt diese wieder abzurufen! Fest steht mittlerweile auch, dass es insgesamt 6 Absteiger aus den Kreisligen geben soll. Um nicht in den Vergleich mit Staffel 2 zu kommen, müssen unbedingt Punkte her. Das kann gern an Himmelfahrt passieren. Anstoß ist 10:00 Uhr in Reichwalde.
SVR binnen 3 Tagen mi zwei völlig verschiedenen Gesichtern!
SV Reichenbach – SV Aufbau Kodersdorf 0:7 (0:3)
Nach dem euphorischen Sieg gegen den SV Zodel war man höchst motiviert auch am Dienstag etwas gegen Kodersdorf mitzunehmen. Anfangs sah es gar nicht schlecht aus das aggressive Pressing brachte den Gegner etwas aus dem Konzept, denn einige Chancen die sich baten vergab der SVK kläglich. Aber nach 15 Minuten kam Kodersdorf auch damit gut zurecht. Sie ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen und machten den SVR mürbe und Zwang ihn zu Fehlern welche dann eiskalt ausgenutzt wurden. So erzielt Marksteiner nach 26 Minuten das 1:0, was auch schon genügte dem SVR den Zahn zu ziehen. Die Köpfe blieben bis zum Anpfiff in Blickrichtung eigener Füße. Schaal und Scholze erhöhten zur Pause auf 3:0. In der Pause wurde über eine mögliche Umstellung philosophiert. Aber subjektiv betrachtet fehlte es an Fitness und Spritzigkeit, ob es am Zodelspiel lag. Eine sehr schwache Ausrede, wenn man bedenkt, dass Kodersdorf sogar erst am Sonntag spielte, wovon nichts zu sehen war. Demnach sag man auch deklatente Fehlpässe und Ballannahmen welche vom Gegner eiskalt bestraft wurden. Schaal schnürt in Minute 54. seinen Doppelpack. Naumann, Jeschke und Eichler erzielten die weiteren Tore für Kodersdorf. Am Ende springt Kodersdorf mit Bleistiefeln und in Rainer-Calmund-Kostüm auf Reichenbachs Euphoriebremse. Man will hoffen, dass sich der SVR schnell erholt und diesen Samstag um 15 Uhr in Reichenbach das Gesicht aus dem Zodelspiel zeigt. Vorher (13 Uhr) erwartet die Zweite im Nachholer den SV Arnsdorf-Hilbersdorf.
Reichenbacher Verkehrsbetriebe überrollen Zodel!
SV Reichenbach – SV Zodel 68 9:1 (6:1)
Wer am vergangen Samstag 10 Minuten später auf dem Sportplatz erschien, sollte sich gehörig ärgern, denn er verpasste ganze 4 Tore. Aber der Reihe nach. Vor dem Spiel schwörte sich die Mannschaft ein, das Ergebnis aus dem Hinspiel vergessen zu machen und somit die Abstiegsränge zu verlassen und der Plan war sofort erkennbar. Bereits nach 3 Minuten taucht Schilling, T. vor Reichel auf, seinen Schuss kann er noch blocken aber Schilling, D. eröffnet den Torreigen und versenkt den Abpraller. Nur eine Minute darauf steigt Busch nach einer Ecke im Sechzehner am höchsten und köpft zum 2:0. Wiederum nur wenige Augenblicke danach spielt der überragende Tusche einen Sahnepass auf Schilling, D., welcher allein vor dem Tor eiskalt bleibt. In der elften Spielminute ist es wieder Tusche mit einem Flugball, dieses mal gen Schilling, T., dessen präzise Hereingabe verwertet Obeid mustergültig. Zodel kann in Person von Petrick durch ein Billardtor den Anschlusstreffer erzielen, was aber am weiteren Spielverlauf überhaupt nichts änderte. Der SVR erstickte dieses kurze Aufflammen im Keim. Obeid erzielt nämlich per Abstauber das 5:1. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzt Schilling, T., welcher allein auf Reichel zuläuft und den Ball an ihm vorbeischiebt. Im zweiten Durchgang änderte sich nichts. Es blieb nur wegen des Seitenwechsels ein Spiel auf zwei Tore. In der 68. Spielminute ist es der enorme Willen von Obeid der ihm und dem SVR das 7:1 beschert. Zweimal versuchen die Zodler den Ball zu schlagen doch Obeid stört jedes Mal entscheidend und läuft in der Folge gemächlich auf das leere Zodler Tor. Beim 8:1 wird eine Obeid Flanke von Rupprecht und Reichel in die eigenen Maschen bugsiert. Den Schlusspunkt der Reichenbacher Festspiele setzt Paul Freund mit seinem sicher verwandelten Elfmeter. Reichenbach gewinnt in der Höhe absolut verdient gegen einen schwachen SV Zodel. Am Ende liegt es am SVR, dass dies „nur“ bei 9 Gegentoren geblieben ist. Trotzdem darf man nun nicht übermütig werden. Man ist noch nicht gerettet. Ein Sieg von Jänkendorf oder Zodel und man ist wieder voll dabei. Also den Schwung mitnehmen und am Dienstag (15 Uhr in Reichenbach) gegen Kodersdorf da weitermachen, wo man am Samstag aufhörte!
SVR: Marcus Lehmann, Willy Bauz (68. Marcus Handrack), Raik Schönfelder, Sebastian Arlt, Max Tusche (80. Tom Kubitz), Paul Freund, Adnan Obeid, Rico Busch, Christian Seeliger (64. Suldan Abdi Ali), David Schilling, Tom Schilling (C)
Tore: 1:0, 3:0 David Schilling (3.,7.); 2:0 Rico Busch (4.); 4:0, 5:1, 7:1 Adnan Obeid (11., 34., 68.); 6:1 Tom Schilling (42.); 8:1 Patrick Reichel (83./ Eigentor); 9:1 Paul Freund (86./ Foulelfmeter)
T.K.